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Der Bitcoin (BTC) Kurs durchbrach heute kurzzeitig die 70.000-Dollar-Marke und erreichte damit den höchsten Stand im April. Gleichzeitig taucht im Hintergrund ein technisches Signal auf, das historisch oft den Beginn einer starken Rallye markiert hat.

MACD-Signal deutet auf Trendwende hin

Auf dem Wochendiagramm steht der Moving Average Convergence Divergence (MACD) Indikator kurz vor einem bullishen Kreuz. Dieses seltene Signal hat in der Vergangenheit häufig das Ende eines Abwärtstrends angekündigt. Das letzte Mal geschah dies im Mai 2025, als der Bitcoin-Kurs innerhalb von zwei Monaten von 94.000 auf 119.000 Dollar stieg.

BTC/USD Wochenchart mit MACD-Indikator und 200 EMA. (Quelle: TradingView)

Laut dem Marktbeobachter GalaxyTrading ist das Timing bemerkenswert konsistent mit früheren Zyklen. Sowohl 2018 als auch 2022 dauerte es exakt 245 Tage, bevor der wöchentliche MACD wieder positiv wurde. „2026 erreichen wir diese 245 Tage Ende April“, schrieb er auf X.

Bitcoin-Anstieg überrascht Short-Positionen

Der Anstieg heute Richtung 70.000 Dollar kam für viele Anleger, die auf einen Rückgang setzten, überraschend. Innerhalb von 24 Stunden wurden laut Daten von CoinGlass Positionen im Wert von über 250 Millionen Dollar liquidiert.

Dennoch erwarten einige Analysten noch keinen geradlinigen Anstieg. CrypNuevo hält eine mögliche Rückkehr Richtung 64.000 Dollar für möglich. Dort liegt seiner Meinung nach eine Zone mit hoher Liquidität, die den Kurs vorübergehend unter Druck setzen könnte.

Geopolitische Spannungen belasten Märkte

Neben technischen Signalen spielt auch die Geopolitik eine entscheidende Rolle. Die Spannungen zwischen den USA, Israel und Iran nehmen zu und verursachen Unruhe an den Finanzmärkten. Präsident Trump hat eine strikte Frist für ein Abkommen gesetzt, begleitet von der Drohung großangelegter Angriffe.

Der Ölpreis reagierte sofort und begann die Woche über 115 Dollar pro Barrel. Das könnte schnell Auswirkungen auf die Inflation haben. Laut The Kobeissi Letter könnte die US-Inflation auf bis zu 3,7 Prozent steigen, wenn der Ölpreis noch sieben Wochen so hoch bleibt. Ihre Erwartung liegt bereits bei etwa 3 Prozent, deutlich über dem Ziel der Federal Reserve (Fed).

Investoren blicken daher angespannt auf die Veröffentlichung der Personal Consumption Expenditures (PCE) und des Consumer Price Index (CPI) später in dieser Woche. Diese Daten sind relevant für die Frage, ob die Fed ihre Zinspolitik anpassen muss, obwohl der Markt vorerst nicht mit einer Änderung im April rechnet.

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