Der Bitcoin-Kurs ist gerade unter eine wichtige Grenze gefallen. Zum ersten Mal in vier Monaten steht BTC unter 100.000 Dollar. Der direkte Anlass: Die Vereinigten Staaten haben sich vergangene Nacht offiziell in den Konflikt zwischen Israel und Iran eingemischt. Und jetzt kommt noch etwas Spannendes hinzu.
USA bombardieren iranische Nuklearanlagen
Präsident Trump gab bekannt, dass die USA drei unterirdische Nuklearanlagen in Iran bombardiert haben. Der Angriff wurde mit B-2 Stealth-Bombern und Tomahawk-Raketen von U-Booten aus durchgeführt. „Ein spektakulärer militärischer Sieg“, so Trump.
Die Reaktion aus dem Iran ließ nicht lange auf sich warten. Teheran spricht von einer groben Provokation und warnt vor Vergeltungsmaßnahmen. Eine davon ist besonders besorgniserregend: das iranische Parlament hat die Erlaubnis erteilt, – falls nötig – die Straße von Hormuz zu schließen.
Iran droht, wichtige Ölroute zu schließen
Die Drohung sorgt für zusätzlichen Stress auf den Finanzmärkten. Denn die Straße von Hormuz ist keine beliebige Meerenge. Sie ist eine der wichtigsten Energie-Routen der Welt. Fast zwanzig Prozent des weltweit verbrauchten Öls passieren täglich zwischen Iran und Oman hier.
An der schmalsten Stelle ist die Durchfahrt nur 33 Kilometer breit. Eine Blockade könnte den weltweiten Ölhandel lahmlegen. Laut Analysten von JP Morgan könnte eine Blockade den Ölpreis auf 120 oder sogar 130 Dollar pro Barrel treiben. Das bedeutet: teure Energie, stagnierende Wirtschaft und viel Unsicherheit für Investoren. Mit anderen Worten: schlechte Nachrichten für risikoreiche Investitionen wie Krypto.
Bitcoin-Kurs sinkt, Altcoins noch stärker betroffen
Der Markt reagiert sofort. Der Bitcoin-Kurs fällt auf etwa 99.400 Dollar, womit das symbolische Niveau von 100.000 Dollar gebrochen wird. Für viele Investoren fühlt sich das wie ein psychologischer Schlag an.
Altcoins sind noch stärker betroffen. Ethereum (ETH) fällt um neun Prozent, XRP sogar um 8,5 Prozent. Die Stimmung in der Kryptowelt ist düster, und die Unsicherheit ist groß.
Und wenn der Iran tatsächlich die Straße von Hormuz schließt? Dann könnte die Situation für die Weltwirtschaft – und den Kryptomarkt – noch viel gravierender werden.
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