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Der Kryptomarkt erlitt am Samstagabend einen harten Schlag. Die Spannungen im Nahen Osten stiegen stark an, nachdem Donald Trump verkündete, dass die Vereinigten Staaten Nuklearanlagen im Iran angegriffen haben. Damit mischen sich die USA offiziell in den Konflikt zwischen Iran und Israel ein. Der Bitcoin-Kurs hielt sich gerade noch, aber Altcoins stürzten massenhaft ins Rote.
Ethereum (ETH) verlor über sechs Prozent und fiel damit unter die Grenze von 2.300 Dollar, ein Niveau, das seit einem Monat nicht mehr erreicht wurde. Cardano (ADA) verlor fast sechs Prozent und nähert sich dem Tiefpunkt der letzten drei Monate. Ripple (XRP) hielt sich relativ stark mit einem Rückgang von drei Prozent. Dennoch kommt die Währung mit einem aktuellen Kurs von 2,07 Dollar gefährlich nahe an die symbolische Grenze von 2 Dollar.
Das größte Blutbad fand jedoch bei den AI-Coins statt. Tokens wie VIRTUAL und Artificial Superintelligence Alliance (FET) sahen ihre Werte um fast zehn Prozent verdampfen. Laut Coinglass wurden seit der Nachricht für mehr als 670 Millionen Dollar an Positionen liquidiert. Investoren ziehen massenhaft ihr Geld ab, da die Unsicherheit zunimmt.
Bitcoin (BTC) hält vorläufig über 102.500 Dollar. Dennoch fürchten viele Händler, dass das psychologische Niveau von 100.000 Dollar in Gefahr gerät, wenn die Spannungen weiter eskalieren. Ein Durchbruch nach unten könnte eine Kettenreaktion von Liquidationen auslösen und den Kurs weiter drücken.
Alle Augen sind nun auf den Iran gerichtet. Präsident Trump hat deutlich gemacht, dass jede Gegenreaktion mit neuen amerikanischen Angriffen beantwortet wird. Die Chance auf eine weitere Eskalation hängt wie eine Gewitterwolke über den Märkten.
Der Angriff kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Kryptomarkt bereits verwundbar war. Viele Investoren beobachteten die Situation im Nahen Osten genau, aber diese Eskalation kam dennoch überraschend. Die Frage ist nun: Ist dies der Beginn einer breiteren Korrektur?
Die kommenden Tage werden entscheidend. Nicht nur für die geopolitischen Spannungen, sondern auch für das Vertrauen in den Markt.
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