Wer auch immer die US-Präsidentschaftswahlen 2028 gewinnt, den Senat erobert oder die Kontrolle über das Repräsentantenhaus übernimmt, darauf können Anleger bald ganz einfach über die Börse setzen. Und die Zahl der Produkte nimmt rasant zu.
Bitwise und GraniteShares setzen auf Wahlergebnisse
Alles oder nichts bei Wahlergebnissen
Jeder Fonds investiert mindestens 80 Prozent des eingezahlten Geldes in sogenannte Alles-oder-Nichts-Kontrakte. Dabei handelt es sich um Kontrakte, mit denen auf ein bestimmtes Wahlergebnis gewettet wird. Sie werden an Börsen gehandelt, die von der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beaufsichtigt werden.
Die Funktionsweise ist einfach. Trifft das vorhergesagte Ergebnis ein, bringt ein solcher Vertrag 1 Dollar ein. Ist dies nicht der Fall, ist der Vertrag wertlos.
Der Kurs eines solchen ETF spiegelt zu jedem Zeitpunkt wider, wie hoch der Markt die Wahrscheinlichkeit einschätzt, dass ein bestimmtes Ergebnis eintritt. Dieser Preis bewegt sich zwischen 0 und 1 Dollar und reagiert kontinuierlich auf neue Umfragen, politische Entwicklungen und die allgemeine Stimmung unter den Anlegern.
ETF-Trend setzt sich laut Bloomberg-Analyst fort
Bloomberg ETF-Analyst James Seyffart beobachtet die Entwicklungen genau. „Die Finanzialisierung und ETF-isierung von allem schreitet unaufhaltsam voran“, kommentierte er auf Social Media zu den neuen Anträgen.
Seyffart stellt zudem fest, dass das Momentum hier nicht abreißen wird: „Dies ist nicht der erste Antrag dieser Art, und es ist höchst unwahrscheinlich, dass es der letzte sein wird.“
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GQG warnt, dass Rekordinvestitionen in KI, Chips und Rechenzentren auf eine klassische Spekulationsblase hindeuten – mit erheblichen Risiken für Anleger.
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FT-Kolumnist: KI bestimmt die neue Ordnung an den Börsen
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