Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Die finanzielle Reserve von Strategy gerät zunehmend unter Druck. Nach neuen Berechnungen reichen die verfügbaren Barmittel des Unternehmens von Michael Saylor nur noch aus, um die Dividendenverpflichtungen für rund 14 Monate zu bedienen. Das sei eine Entwicklung, die Handlungsbedarf signalisiere, heißt es beim Analysehaus CryptoQuant.
Nach Angaben von CryptoQuant ist die Cash-Reserve von Strategy in diesem Jahr um 38 Prozent gesunken. Zuvor hatte das Unternehmen 1,5 Milliarden US-Dollar eingesetzt, um eigene Anleihen mit Fälligkeit 2029 mit Abschlag zurückzukaufen.
Damit schrumpfte der finanzielle Spielraum, während die jährlichen Dividendenverpflichtungen deutlich anzogen. Sie liegen inzwischen bei rund 1,2 Milliarden US-Dollar. Haupttreiber ist die Ausgabe zusätzlicher STRC-Vorzugsaktien, die eine Dividendenrendite von 11,5 Prozent bieten.
CryptoQuant-Chef Ki Young Ju sieht Strategy deshalb auf einem Kurs, der angepasst werden muss. Das Unternehmen solle die Bitcoin-Käufe vorerst aussetzen, die Cash-Reserve wieder aufbauen und ein systematisches Regelwerk für Einstiegszeitpunkte etablieren, schrieb er auf X.
STRC fiel in der vergangenen Woche auf 82,50 US-Dollar und damit deutlich unter den Nennwert von 100 US-Dollar. Laut CryptoQuant hängt das mit der jüngsten Korrektur des Bitcoin Kurses und der geschrumpften Cash-Reserve von Strategy zusammen.
STRC spielt eine zentrale Rolle bei der Finanzierung neuer Bitcoin-Käufe. Notiert die Aktie unter dem Nennwert, wird es schwieriger, über neue Emissionen frisches Kapital einzusammeln.
Auch MSTR ist dabei ein wichtiger Baustein. Strategy beschafft regelmäßig Geld über neue Aktienausgaben, um weitere Bitcoin zu kaufen. Weniger attraktiv wird dieser Ansatz, wenn MSTR nahe an der Bewertung der zugrunde liegenden Bitcoin-Reserve oder sogar darunter gehandelt wird.
Strategy hatte versucht, diese Bedenken zu Beginn dieser Woche zumindest teilweise zu entkräften, indem es zusätzliches Kapital in die Dollarreserve einzahlte.
Der anhaltende Druck auf STRC könnte jedoch dazu führen, dass Strategy eine höhere Dividendenrendite anbieten muss, um neue Investoren zu gewinnen.
Nach Einschätzung von CryptoQuant muss Strategy nicht unmittelbar Bitcoin verkaufen, um STRC zu stützen. Den Analysten zufolge stehen dem Unternehmen andere Optionen offen, etwa die Ausgabe zusätzlicher MSTR-Aktien oder eine Anhebung der Dividendenrendite.
Strategy hatte Ende Mai bereits 32 Bitcoin für rund 2,5 Millionen US-Dollar verkauft. Damit zeigte das Unternehmen, dass auch die Bitcoin-Reserve genutzt werden kann, um finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen.
Seitdem sind der Bitcoin Kurs, STRC und die MSTR-Aktie allesamt gefallen – und haben die Debatte über die Finanzlage des Unternehmens weiter angeheizt.
Nach Berechnungen von CryptoQuant müsste die Cash-Reserve auf rund 2,8 Milliarden US-Dollar wachsen – genug für zwei Jahre Dividendenabdeckung –, bevor STRC wieder in Richtung des Nennwerts von 100 US-Dollar drehen kann.
Der erfahrene Trader Peter Brandt erwartet, dass der Bitcoin-Kurs am 4. Oktober einen Boden ausbildet und anschließend bis 2029 in Richtung 300.000 US-Dollar steigt.
Bitcoin und XRP erleben einen starken Handelstag, während Donald Trump erklärt, der Krieg mit Iran sei noch lange nicht beendet.
Die Volatilität von Bitcoin ist auffällig niedrig, ein bekannter Indikator warnt vor einem abrupten Ausbruch. Was bedeutet das?
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.