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Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, hat erneut Bitcoin (BTC) gekauft. Gleichzeitig hat es seine Dollarreserven auf ein Rekordniveau von 1,4 Milliarden Dollar erhöht. Diese bemerkenswerte Kombination zieht die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich, da Strategy nicht nur weiterhin auf Bitcoin setzt, sondern auch an einer stärkeren finanziellen Absicherung arbeitet.
Laut einer neuen Unternehmensmitteilung hat Strategy in der vergangenen Woche weitere 520 BTC erworben. Damit beläuft sich der gesamte Bitcoin-Bestand auf beachtliche 847.363 BTC, die mit Abstand größte Position eines börsennotierten Unternehmens weltweit.
Für den jüngsten Kauf zahlte Strategy etwa 35 Millionen Dollar, im Durchschnitt rund 67.300 Dollar pro Bitcoin. Der Kauf ist relativ klein im Vergleich zu früheren Megatransaktionen von Strategy. Dennoch zeigt der Schritt, dass das Unternehmen an seiner langfristigen Strategie festhält.
Michael Saylor betont seit Jahren, dass Bitcoin seiner Meinung nach die beste Möglichkeit ist, langfristig Wert zu speichern. Zu den aktuellen Kursen repräsentiert der Bestand von 847.363 BTC einen Wert von mehreren Dutzend Milliarden Dollar.

Ebenso bemerkenswert ist das Wachstum der Kassenreserve. Strategy hat seine Dollarreserve um 300 Millionen Dollar auf insgesamt 1,4 Milliarden Dollar erhöht. Diese Reserve dient als Sicherheit für die Vorzugsaktien, die das Unternehmen im Rahmen seines sogenannten Digital Credit-Programms ausgibt. Vorzugsaktien sind Aktien, die bei der Dividendenausschüttung bevorzugt werden. In den vergangenen zwei Wochen stieg die Reserve bereits um 400 Millionen Dollar, während der Bitcoin-Bestand kaum zugenommen hat.
Mit der aktuellen Reserve könnte Strategy etwa zehn Monate lang Dividendenverpflichtungen decken. Laut dem Unternehmen wird es diese Reserve weiter aufstocken, um die Kreditqualität dieser Wertpapiere zu unterstützen. Damit scheint es eine Antwort auf die Sorgen der Anleger über die Volatilität seiner neuen Finanzprodukte zu geben.
Die jüngste Strategie von Strategy zeigt, dass das Unternehmen derzeit zwei Ziele gleichzeitig verfolgt. Einerseits setzt es weiterhin auf die Akkumulation von Bitcoin. Andererseits wird an einer immer größeren Liquiditätsreserve gearbeitet.
Das könnte wichtig sein, da einige Anleger sich fragen, wie stabil die neuen digitalen Kreditprodukte des Unternehmens in Zeiten hoher Marktvolatilität sind. Durch das Halten von mehr liquiden Mitteln versucht Strategy, diese Bedenken zu zerstreuen, ohne von seiner aggressiven Bitcoin-Strategie abzurücken.
Trotz des relativ kleinen Kaufs von 520 BTC bleibt Strategy das dominierende börsennotierte Unternehmen auf dem Bitcoin-Markt. Kein anderes Unternehmen kommt auch nur annähernd an den aktuellen Bestand von über 847.000 Bitcoin heran.
Der Markt reagierte positiv auf die jüngste Ankündigung. Nicht nur stieg der Bitcoin-Kurs in Richtung 65.000 Dollar, auch die mit Strategy verbundenen Wertpapiere verzeichneten Gewinne. STRC, die Vorzugsaktie im Digital Credit-Programm, notierte nach den Nachrichten höher.
Auch die Aktie von Strategy (MSTR) legte zu und handelte rund um die 112 Dollar. Diese Kursreaktionen deuten darauf hin, dass Anleger Vertrauen in den Ansatz von Michael Saylor haben, bei dem weitere Bitcoin-Käufe mit einer immer größeren Kassenreserve kombiniert werden.
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