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In den vergangenen Wochen bewegt sich der Bitcoin-Kurs (BTC) innerhalb einer Spanne von etwa 66.000 bis 70.000 Dollar. Dennoch gibt es Anzeichen für Hoffnung. So zeigt die digitale Währung starke Ähnlichkeiten mit der Bodensituation aus dem Bärenmarkt von 2022. Auch der niederländische Analyst Jelle ist darauf aufmerksam geworden. Was steckt dahinter?
Jelle teilt auf X mit, dass er vorsichtig beginnt, auf Signale einer möglichen Bodenbildung zu achten. Dabei stützt er sich auf den RSI-Indikator, der misst, wie stark sich ein Preis bewegt und ob eine Währung möglicherweise zu stark gestiegen oder gefallen ist.
Der Analyst ist der Meinung, dass Bitcoin dabei ist, ein sogenanntes höheres Tief auf dem RSI zu bilden. Einfach gesagt bedeutet dies, dass der Indikator weniger tief fällt als beim vorherigen Rückgang, während der Preis immer noch niedrig ist. Oft ist ein solches höheres Tief ein erstes Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck nachlässt.
Seit dem Allzeithoch im Oktober von über 126.000 Dollar ist die digitale Währung zum Zeitpunkt des Schreibens etwa 45,5 Prozent niedriger und liegt bei einem Preis von rund 68.700 Dollar. Im Februar erreichte BTC noch ein Tief. Damals fiel der Kurs kurzzeitig unter die 60.000 Dollar.
Auffällig ist, dass die aktuelle Situation starke Ähnlichkeiten mit Ende 2022 aufweist. Der Indikator bewegt sich nämlich fast genauso wie damals. In diesem Zeitraum bildete Bitcoin eine klare Bodenbildung um die 15.600 Dollar. Anschließend folgte 2023 ein kräftiger Kursanstieg des Bitcoin-Kurses.
Neben dem RSI sehen Analysten weitere Signale, die vorsichtig positiv für den Bitcoin-Kurs sind. So steht die MACD-Indikator auf der Wochenchart kurz davor, ein bullishes Cross zu vollziehen.
Der MACD ist ein Indikator, der zeigt, ob ein Trend stärker oder schwächer wird. Die Signallinie ist eine Art Durchschnittslinie, die dem MACD folgt. Wenn die MACD-Linie dann über der Signallinie liegt, bedeutet dies, einfach gesagt, dass der Kurs beginnt sich zu erholen und möglicherweise ein Aufwärtstrend entsteht.
Trotz der positiven technischen Signale bleiben Bitcoin und andere Finanzmärkte stark abhängig von geopolitischen und makroökonomischen Entwicklungen. So sorgt das zunehmende Konflikt zwischen Iran, den Vereinigten Staaten und Israel weiterhin für viel Unsicherheit unter Anlegern. Eine weitere Eskalation, die möglicherweise steigende Ölpreise zur Folge hat, könnte den Bitcoin-Kurs dennoch weiter unter Druck setzen.
Trump hat Iran eine harte Frist gesetzt, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch abläuft. Wenn die Straße von Hormus, durch die etwa zwanzig Prozent des gesamten Öls transportiert werden, nicht wieder geöffnet wird, droht er mit schweren militärischen Angriffen auf wichtige Infrastrukturen wie Ölanlagen und Kraftwerke.
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