Während die Aktien von Bitcoin-Minern während der Bullrun im Jahr 2021 eine fantastische Investition waren, enttäuschen sie derzeit enorm. Bitcoin erzielte 2024 eine Rendite von über 100 %, während viele Miner sogar rote Zahlen schreiben.

Woran liegt das?
Das liegt möglicherweise daran, dass Miner nicht allein von der Bitcoin-Kursentwicklung abhängig sind.
Natürlich benötigen sie einen höheren Bitcoin-Kurs, um überhaupt gute Ergebnisse zu erzielen. Aber darüber hinaus müssen sie ihre eigenen Abläufe optimal gestalten.
Das bedeutet, dass Miner sicherstellen müssen, dass ihre Betriebskosten so niedrig wie möglich sind. Sie müssen geringe Stromkosten haben und so kosteneffizient wie möglich Bitcoins minen.
Und genau das stellt sich als äußerst schwierig heraus, besonders im Zusammenhang mit der Bitcoin-Halving. Durch das Halving halbieren sich die Umsätze der Miner von einem Tag auf den anderen. Diese Umstellung erweist sich für viele Unternehmen als schwer zu bewältigen, selbst wenn jeder weiß, dass das Halving bevorsteht.
Miner setzen auf künstliche Intelligenz
Um ihre Risiken zu streuen, beobachten wir, dass viele Miner heutzutage auf künstliche Intelligenz umsteigen.
Indem sie ihre Rechenleistung an Unternehmen vermieten, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, können sie eine gewisse finanzielle Stabilität erreichen, was für mehr Planbarkeit sorgt.
Mit anderen Worten: Es scheint jetzt eine Alternative zum Bitcoin-Mining zu geben.
Wenn das Bitcoin-Mining relativ teuer wird, können Miner immer einen Teil ihrer Rechenleistung auf künstliche Intelligenz umleiten. Ein großer Bitcoin-Miner, der sich derzeit stark mit KI beschäftigt, ist Core Scientific.
Das Unternehmen hat eine Partnerschaft mit CoreWeave abgeschlossen, die über die nächsten 12 Jahre bis zu 8,7 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren soll. In diesem Zusammenhang handelt es sich also nicht um kleine Kooperationen.
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