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Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat eine schwierige Phase hinter sich, doch das Forschungsinstitut K33 sieht Licht am Ende des Tunnels. Eine Rekordzahl von Investoren weigert sich, zu verkaufen, und historische Daten legen nahe, dass das Ende des Bärenmarktes nahe sein könnte.
Immer mehr Coins landen bei geduldigen Anlegern, die nicht bereit sind, zu verkaufen. In diesem Jahr kommen kaum alte Bitcoins wieder in Bewegung.
Bis zum 6. Juni wurden nur 218.421 Coins, die älter als zwei Jahre sind, bewegt. 2024 waren es zum gleichen Datum noch 1,18 Millionen. Ein enormer Unterschied im Verkaufsdruck, wie aus dem neuesten Marktbericht von K33 hervorgeht.
„79 Prozent des zirkulierenden Angebots von BTC befindet sich jetzt in den Händen von Langzeithaltern, ein neuer Rekord, der die anhaltende Akkumulation und die allmähliche Verschiebung hin zu einem konstruktiveren Marktumfeld widerspiegelt“, so Forschungsleiter Vetle Lunde.
In der untenstehenden Grafik ist zu sehen, dass ein Höchststand im Besitz treuer Halter immer mit einem Tiefpunkt des Bärenmarktes zusammenfiel. Und diese Höchststände liegen zunehmend höher.

Anfang dieses Monats fiel Bitcoin auf ein Tief von 59.000 Dollar, knapp unter die 60.000 Dollar vom Februarbeginn. Das Vertrauen der erfahrenen Anleger beweist nicht, dass der Tiefpunkt bereits erreicht ist, deutet aber darauf hin, dass wir uns im letzten Abschnitt der Krise befinden.
Auch ein weiteres Phänomen kehrt rund um den Tiefpunkt immer wieder: Mehr als die Hälfte aller Bitcoins steht im Minus. Dies ist der Moment der Kapitulation, in dem der Markt so schlecht dasteht, dass das Bärenmarktende erreicht sein könnte.
Anfang dieses Monats stieg die Zahl der verlustbringenden Coins auf 10,5 Millionen. Damit standen über 52 Prozent aller Bitcoins im Minus.
Bemerkenswert ist, dass genau diese 10,5 Millionen roten Coins in früheren Zyklen stets den Tiefpunkt markierten. Natürlich kommen ständig neue Bitcoins in Umlauf, weshalb es sich relativ um einen kleineren Anteil handelt.
Der Vierjahreszyklus deutet auf einen Tiefpunkt im Oktober hin, ein Jahr nach dem Höhepunkt des Bullenmarktes. Doch Bitcoin schloss vergangene Woche zum zweiten Mal in Folge über dem 200-Wochen-Durchschnitt, jener Linie, an der 2015 und 2018 der Tiefpunkt gefunden wurde. Nur 2022 hielt die Linie nicht, da es damals einen abrupten Einbruch gab.

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