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Mehr als 40 Länder kommen am Montag zusammen, um ihre militärischen Beiträge zu einer europäischen Mission in der Straße von Hormus zu besprechen. Diese Operation soll Handelsschiffe sicher begleiten, sobald ein stabiles Waffenstillstandsabkommen in Kraft tritt.

Laut Insidern wollen die teilnehmenden Länder unter anderem Minenräumboote, Eskorteeinheiten und Luftüberwachung einsetzen. Die defensive Marinemission unter Führung Großbritanniens und Frankreichs zielt darauf ab, das Vertrauen in die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Meerenge wiederherzustellen.

„Wir übersetzen ein diplomatisches Abkommen jetzt in konkrete militärische Pläne, um die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu garantieren“, sagte der britische Verteidigungsminister John Healey. Er leitet die Gespräche am Montag gemeinsam mit seiner französischen Kollegin Catherine Vautrin.

Iran droht mit direkter militärischer Reaktion

Der iranische Vize-Außenminister warnte, dass eine europäische Marinemission in der Straße von Hormus von Teheran als weitere Eskalation des Konflikts angesehen würde. Ihm zufolge würde Iran darauf „direkt und entschlossen“ reagieren.

„Der Einsatz ausländischer Kriegsschiffe in der Nähe der Straße von Hormus unter dem Vorwand des Schutzes der Schifffahrt bedeutet in Wirklichkeit eine weitere Militarisierung einer strategisch wichtigen Wasserstraße“, schrieb Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi auf X. Ihm zufolge versuchen westliche Länder damit, „die tatsächliche Ursache der Unsicherheit in der Region zu verschleiern.“

Gharibabadi betonte, dass Iran eine militärische Präsenz von außerhalb der Region nicht akzeptieren werde und warnte vor einer „direkten und entschlossenen Reaktion“ der iranischen Streitkräfte.

Straße von Hormus bleibt zentrale Drehscheibe des weltweiten Ölhandels

Iran blockierte die Straße von Hormus faktisch, nachdem der Krieg am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels begann. Durch diese Meerenge verläuft normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und LNG-Handels. Seither haben die Vereinigten Staaten eine Marineblockade in der Region errichtet.

Diese Störung hat den weltweiten Energiehandel stark beeinträchtigt. Öl- und Gaspreise stiegen sprunghaft an, während Verbraucher und Unternehmen weltweit mit erheblich höheren Kraftstoffkosten konfrontiert sind.

Für die geplante europäische Mission setzt das Vereinigte Königreich unter anderem die HMS Dragon ein, ein Kriegsschiff, das auf Luftverteidigung und Raketenabwehr spezialisiert ist. Die Operation beginnt erst, wenn ein dauerhafter Waffenstillstand oder ein offizielles Friedensabkommen erreicht ist.

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