Elon Musk ist nicht nur einer der reichsten Menschen der Welt, sondern auch ein leidenschaftlicher Gamer. So streamte er gelegentlich seine Spielsessions live über seine eigene Plattform X. Dabei kommt es mitunter zu amüsanten Szenen – wie kürzlich, als sich der Unternehmer von seiner menschlichsten Seite zeigte und wütend das Spiel verließ.
Tutorial-Boss ist zu stark
Der Tech-Milliardär und SpaceX-Chef Elon Musk wagte sich am Wochenende an eine Runde Path of Exile 2, ein beliebtes Spiel ähnlich wie Diablo. Doch die Session verlief alles andere als reibungslos. Während eines Livestreams – übertragen von seinem Privatjet aus als angeblich „lockerer“ Starlink-Test – geriet alles außer Kontrolle.
Musk scheiterte immer wieder an einem Tutorial-Endgegner, den die meisten Spieler relativ problemlos besiegen. Nach mehreren peinlichen Versuchen, diesen (recht einfachen) Boss zu bezwingen, wurde er zunehmend frustriert. Nach etwa dreißig Minuten reichte es ihm – er beendete die Übertragung abrupt.
Die Reaktionen der Zuschauer ließen nicht lange auf sich warten. Im Chat hagelte es harte Kommentare: Musk wurde als „dumm und hässlich“ beschimpft, man warf ihm vor, „keine Freunde“ zu haben und „einsam zu sterben“. Sogar seine Tochter wurde erwähnt – sie hatte zuvor öffentlich gesagt, ihr Vater sei schlecht in Overwatch, einem anderen populären Spiel.
Kontroverse
Dass Musk diesen simplen Tutorial-Boss nicht besiegen konnte, ist besonders peinlich angesichts früherer Enthüllungen. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass er heimlich erfahrene Path of Exile 2-Spieler angeheuert hatte, um starke Charaktere für ihn aufzubauen. Mit anderen Worten: Selbst mit einem „getunten“ Account kam er nicht weiter.
Grundsätzlich ist es natürlich nicht verboten, andere für den Aufbau des Spielaccounts zu engagieren – viele vielbeschäftigte Menschen tun das. Doch bei Musk lag der Fall heikler. Er gab sich öffentlich als einer der besten Spieler aus. In Interviews behauptete er, PoE 2 richtig gut zu beherrschen. Viele Gamer zweifelten daran: Wie konnte jemand, der mehrere Unternehmen führt, Raketen baut und an KI forscht, auch noch ein Hardcore-RPG meistern?
Diese Frage wurde bald beantwortet, als die Wahrheit ans Licht kam: Musk musste zugeben, dass er andere dafür bezahlte, seine Charaktere aufzuleveln. Das kam in der Community gar nicht gut an.
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