Das Kryptoprojekt World Liberty Financial (WLFI), das mit Donald Trump in Verbindung gebracht wird, konnte mehrere Hackversuche blockieren bei der Einführung seiner neuen Münze. Verdächtige digitale Wallets wurden frühzeitig blockiert, noch bevor der Handel offiziell begann.
Laut WLFI versuchten Hacker vor allem Zugang zu der sogenannten Lockbox zu bekommen, einem System, das Investoren schützt, indem es ihre gesperrten Tokens sicher aufbewahrt. Dank schneller Eingriffe wurde verhindert, dass Mittel entwendet wurden. Das Projekt betonte, dass die Angriffe nicht auf das System selbst gerichtet waren, sondern hauptsächlich Nutzer betrafen, die beispielsweise ihre geheimen Codes verloren hatten.
Direkt nach dem Start Ziel von Betrügern
Nach der Freigabe von über 24 Milliarden WLFI-Tokens tauchten fast sofort Betrüger auf. Forscher entdeckten gefälschte Versionen des Projekts, sogenannte „Klone“, die Investoren dazu verleiten sollten, ihr Geld an falsche Verträge zu senden. So konnten Kriminelle Krypto von ahnungslosen Nutzern stehlen.
Auch meldeten Sicherheitsexperten, dass einige WLFI-Besitzer Opfer einer klassischen Phishing-Methode wurden. Dabei gelang es Hackern durch clevere Tricks, Kontrolle über digitale Wallets zu erlangen, woraufhin sie Tokens abzweigen konnten, sobald Nutzer eine Transaktion durchführten.
Probleme durch kürzliche Ethereum-Update
Die Vorfälle stehen laut Sicherheitsfirmen in Zusammenhang mit einem kürzlichen Update von Ethereum, dem Netzwerk, auf dem WLFI läuft. Dieses Update, bekannt als EIP-7702, sollte Transaktionen erleichtern, führte jedoch gleichzeitig neue Schwachstellen ein. Hacker nutzen diese Schwachstellen, um mit minimalen Handlungen Mittel zu entwenden.
Die Ereignisse unterstreichen, wie riskant die Einführung neuer Kryptoprojekte sein kann. Während Investoren einsteigen, versuchen Cyberkriminelle direkt, von den großen Geldströmen zu profitieren.
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