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Eines der bekanntesten Merkmale von Bitcoin (BTC) ist, dass er einem 4-jährigen Zyklus folgt. Dieser beginnt mit dem Bitcoin-Halving, das dafür sorgt, dass die Belohnung für Miner halbiert wird.
Dieser Zyklus besteht hauptsächlich aus einem Bullrun, da weniger Münzen in Umlauf gebracht werden, gefolgt von einer erheblichen Korrektur. Aber gilt dieser Zyklus immer noch?
Der Zyklus der ältesten Kryptowährung war bisher jedes Mal grob gleich. Doch unter Händlern besteht schon länger die Idee, dass er irgendwann durchbrochen werden muss. Die hohe Volatilität sollte langfristig abnehmen, je mehr große Akteure in den Markt kommen, die ihre Münzen langfristig halten. Eine bekannte Investmentgesellschaft sagt nun, dass wir an diesem Punkt angelangt sind.
Analysten von Bernstein stellten in einem kürzlich an Kunden gesendeten Bericht fest, dass der Vierjahreszyklus durchbrochen ist. Die jüngsten Preisbewegungen, wie am vergangenen Wochenende, als Bitcoin kurzzeitig auf einen lokalen Höchststand von 92.000 Dollar stieg, führen dazu, dass eine strukturelle Veränderung im Bitcoin-Zyklus stattfindet und dieser nun durchbrochen ist.
Die Analysten erwarten daher auch einen verlängernden Bullrun, der noch 2 Jahre andauern könnte. Den endgültigen Höhepunkt erwarten sie 2027 bei einem Preis von 200.000 Dollar. Die magische Grenze von 1 Million Dollar pro Token sehen sie erst 2033 erreicht.
Aber Bernstein ist nicht die einzige mit dieser Schlussfolgerung. Auch die größte Bank der Welt, JPMorgan, prognostizierte bereits zuvor weitere Anstiege im kommenden Jahr. Ihr Kursziel für die kommenden 6 bis 12 Monate liegt bei etwa 170.000 Dollar.
Die Frage ist jetzt, wie es sein kann, dass der Zyklus wirklich durchbrochen sein könnte. Laut Bernstein liegt dieser Wandel vor allem an den konstanten Käufen institutioneller Investoren. Diese sind nämlich groß genug, um den Verkaufsdruck von Privatanlegern zu neutralisieren.
Das stellte sich während der jüngsten Korrektur von sage und schreibe 30 Prozent heraus. Obwohl viele Positionen liquidiert wurden und Privatanleger ihre Tokens verkauften, blieb der Abfluss bei Bitcoin Exchange Traded Funds (ETFs) mit nur 5 Prozent relativ begrenzt.
Kurz gesagt, diese Gruppe ist auf lange Sicht investiert, was der Stabilität der Münze nur zugute kommt. Daher ist es gut möglich, dass der Zyklus tatsächlich endgültig durchbrochen wird, da diese Gruppe ihre Bestände kaum verkaufen wird.
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