Der Bitcoin-Kurs ist am Wochenende stark gefallen, nachdem die Vereinigten Staaten und Israel militärische Angriffe auf den Iran durchgeführt haben. Im Handel am Samstag sank Bitcoin auf etwa 63.000 Dollar, ein Rückgang von rund 3 % innerhalb weniger Stunden. Damit notiert BTC auf dem niedrigsten Stand seit dem Crash am 5. Februar.
Explosionen in Teheran und anderen iranischen Städten gemeldet
Laut mehreren internationalen Medien führen Israel und die Vereinigten Staaten gemeinsame Luftangriffe auf iranisches Gebiet aus. In Teheran wurden schwere Explosionen gemeldet, mit dichten Rauchwolken über der Stadt. Auch in Isfahan, Karaj und Kermanshah sollen Angriffe stattgefunden haben, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars.
Israel spricht von einem „präventiven Angriff“. Ein amerikanischer Beamter bestätigte gegenüber dem Wall Street Journal die Beteiligung der USA. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat den Notstand im gesamten Land ausgerufen.
Bitcoin fällt auf niedrigsten Stand seit 5. Februar
Der Bitcoin-Kurs (BTC) reagierte sofort. Binnen weniger Stunden fiel die Coin um etwa 3 % auf rund 63.000 Dollar, das niedrigste Niveau seit dem Crash am 5. Februar.
Der Grund: Der Kryptomarkt ist rund um die Uhr geöffnet, während Aktien- und Anleihemärkte am Wochenende geschlossen sind. Bitcoin ist daher eines der wenigen großen liquiden Assets, das bei plötzlichen geopolitischen Eskalationen sofort gehandelt werden kann. Anleger, die ihr Risiko verringern wollen, haben am Wochenende keine anderen Möglichkeiten. Bitcoin absorbiert diesen Verkaufsdruck.
Markt wartet auf Irans Reaktion
Die Angriffe folgen auf einen monatelangen militärischen Aufbau der USA in der Region und gescheiterte Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm. Das Risiko einer breiteren regionalen Eskalation ist erheblich.
Die kommenden Stunden werden entscheidend sein. Sollte der Iran Vergeltungsmaßnahmen ergreifen, könnte der Verkaufsdruck auf Bitcoin und andere Risikoanlagen weiter zunehmen. Am Montag bei der Eröffnung der Wall Street wird sich zeigen, wie umfassend die Auswirkungen sind.
Der Tag, an dem 184 Milliarden Bitcoin aus dem Nichts entstanden
Eine Softwarepanne erzeugte 2010 184 Milliarden Bitcoin. Satoshi Nakamoto rettete das Netzwerk binnen fünf Stunden.
BlackRock senkt Hürde für Bitcoin-ETF deutlich
BlackRock senkt die Mindestschwelle für den IBIT deutlich. Damit können mehr professionelle Anleger Bitcoin effizienter in ETF-Anteile umwandeln.
Bitcoin allein reicht Michael Saylors Strategy nicht mehr
Strategy hält 840.000 Bitcoin und bezeichnet sich inzwischen als „Zentralbank“ von Bitcoin. Dennoch richtet sich der Blick derzeit auf ein anderes Thema.
Meistgelesen
Ehemaliger ASML-Forscher bringt China bei entscheidender EUV-Lichtquelle voran
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
So viel XRP braucht man für einen Platz unter den größten Haltern
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
