Bitcoin erhält heute eine Warnung aus unerwarteter Richtung. Jimmy Wales, Mitbegründer von Wikipedia, zeichnet ein düsteres Bild für Bitcoin auf lange Sicht. Ihm zufolge wird das Netzwerk wahrscheinlich bestehen bleiben, sich jedoch nicht zu Geld, einem sicheren Hafen oder einem dominanten Sparinstrument entwickeln.
Tatsächlich schließt er nicht aus, dass Bitcoin bis 2050 wieder ein Projekt für Hobbyisten wird. Das würde Bitcoin in der heutigen Kaufkraft unter 10.000 US-Dollar bringen. Warum denkt Wales das?
Bitcoin ist robust, aber fundamental begrenzt
Wales relativiert seine Kritik. Er erwartet nicht, dass der Bitcoin Kurs auf null fällt. Das Protokoll ist seiner Meinung nach technisch robust genug, um selbst bei schweren Rückschlägen wie einem Angriff auf das Netzwerk zu überleben. Im äußersten Fall könnte ein Software-Update (Fork) das System retten.
Seine Kritik liegt anderswo: Laut Wales ist Bitcoin „als Währung und als Wertaufbewahrungsmittel gescheitert“. Es ist zu volatil, wird kaum als Zahlungsmittel genutzt und hat seiner Meinung nach keine entscheidende Rolle im zukünftigen Finanzsystem.
Bitcoin bietet keinen Schutz vor Inflation
Seine Sichtweise entspricht der allgemeinen Skepsis unter Analysten. Bitcoin wird oft als Schutz gegen Inflation und Geldentwertung angepriesen. Doch hat die Coin in jüngeren Phasen hoher Inflation deutliche Rückgänge verzeichnet.
Kritiker argumentieren, dass:
- die Akzeptanz als Zahlungsmittel begrenzt bleibt
- die Preisbewegungen stark spekulativ sind
- institutioneller Zufluss über ETFs keine Stabilität garantiert
Wales sieht traditionelle Anlagen wie Gold, Silber, Immobilien und Kunst als wahrscheinlich dominanter in einer Welt geopolitischer Unsicherheit.
Gegenstimmen bleiben optimistisch
Nicht alle teilen diese düstere Sichtweise. Manche Analysten betonen, dass Volatilität einer jungen Asset-Klasse innewohnt. Ihrer Meinung nach ist jede tiefe Korrektur in der Vergangenheit letztendlich von neuen Rekordständen gefolgt worden.
Andere argumentieren, dass Bitcoin noch relativ jung ist und sich weiterentwickelt. Neue Anwendungen, institutionelle Akzeptanz und makroökonomische Entwicklungen könnten die Situation erneut verändern.
80 Prozent der Bitcoin-Transaktionen sind jetzt Kleinstbeträge
Etwa 80 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen bestehen mittlerweile aus Mikrotransaktionen. Dadurch steigt die Netzwerkaktivität fast auf Rekordniveau.
Krypto-Kursupdate: Bitcoin erholt sich nach Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah
Bitcoin verzeichnet einen bedeutenden Anstieg nach einer neuen Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah. Doch der Fokus liegt nun auf dem kommenden Sonntag.
Bitcoin rutscht auf Platz fünfzehn der größten Vermögenswerte
Bitcoin verliert an Boden und ist aus den Top 10 der größten Vermögenswerte gefallen. Ein Analyst prognostiziert eine Erholungszeit von 5 bis 10 Jahren.
Meistgelesen
Kann der XRP-Kurs auf 10.000 Dollar steigen? Das sagt ein Analyst
Wird der Wert von XRP durch Spekulation oder echten Einsatz bestimmt? Analyst Eri erklärt, wie kollektives Vertrauen den Kurs beeinflusst.
XRP-Investoren verkaufen verstärkt mit Verlust – ein positives Zeichen
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.
Analyst sieht bedeutendes Signal für XRP: ‚Ein Gigapump steht bevor‘
Ein Analyst prognostiziert einen bedeutenden Kursanstieg für XRP und verweist auf eine wichtige Unterstützungsmarke. Es handelt sich jedoch um eine spekulative Einschätzung.
