MicroStrategy-Vorstandsvorsitzender Michael Saylor ist nach der Einführung der Spot Bitcoin ETFs extrem optimistisch bezüglich Bitcoin. Er glaubt nämlich, dass die ETFs eine 10 Jahre andauernde „Goldrausch“-Periode für Bitcoin ausgelöst haben.
Saylor machte diese Aussagen während der Bitcoin Atlantis Konferenz am 1. März.
10 Jahre Goldrausch für Bitcoin
Laut Saylor befindet sich Bitcoin in einer Phase „hoher Wachstums durch institutionelle Adoption.“
„Ich denke, wir sind im Goldrausch-Zeitalter von Bitcoin, das im Januar 2024 beginnt und bis etwa November 2034 andauern wird“, fuhr Saylor fort.
Im Jahr 2035 werden 99 Prozent aller Bitcoin im Umlauf sein und die „Wachstumsphase“ beginnt. Heute sind etwa 93,5 Prozent aller 21 Millionen Bitcoin in Umlauf gebracht.
Die institutionelle Phase hat laut Saylor auch gerade erst begonnen. Er denkt nämlich, dass derzeit nur 10 bis 20 Prozent der Interessierten Zugang zu den Spot Bitcoin ETFs haben.
Diese Zahl sieht er auf 100 Prozent steigen, sobald Banken und institutionelle Wirehouses ebenfalls den Handel mit Bitcoin anbieten werden. „Wenn Menschen über ihre Banken oder institutionellen Wirehouses, ihre Prime Broker kaufen können, dann werden sie Entscheidungen über 50 Millionen Dollar in einer Stunde treffen“, so Saylor.
KI treibt den Bitcoin-Kurs
Weiter sieht Michael Saylor für Bitcoin auch eine entscheidende Rolle in der KI-Revolution. „Wenn du tatsächlich Dinge mit einem Wasserzeichen, Zeitstempel oder kryptographischen Signatur versehen willst, dann brauchst du Bitcoin als ein System der Wahrheit.“
„Aus diesem Grund erwarte ich, dass KI die Nachfrage nach Bitcoin ebenfalls erhöhen wird“, fügt Saylor hinzu. Das sollte letztendlich natürlich auch dem Bitcoin-Kurs zugutekommen.
Eine weitere positive Entwicklung an KI ist laut Saylor, dass dadurch die Aufmerksamkeit von der Klimaauswirkung von Bitcoin auf die von künstlicher Intelligenz verschoben wird.
„Sie werden alle Energie-Diskussionen von Bitcoin erben“, so Saylor. Das bleibt noch abzuwarten, aber es muss auch gesagt werden, dass die Diskussion um den Energieverbrauch von Bitcoin ohnehin zunehmend nuancierter geführt wird.
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