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Der Bitcoin-Kurs ist heute erneut deutlich unter Druck geraten. In den vergangenen 24 Stunden verlor der Coin 3,2 Prozent und fiel auf rund 62.600 Dollar. Die Verkaufswelle setzte fast unmittelbar nach der Eröffnung der US-Aktienmärkte ein, wodurch auch der Kryptomarkt wieder an Boden verlor.
Damit nahm der Handelstag eine auffällige Wendung. Am Freitagmorgen hatte Bitcoin noch bei rund 64.300 Dollar gelegen und leicht im Plus notiert. Der Coin profitierte zunächst vom fallenden Ölpreis und der vorsichtigen Erholung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus.
Auch die Aussichten für den Aktienmarkt wirkten zunächst positiv, gestützt durch steigende Futures nach der starken Chip-Rally in Asien. Zum Handelsstart in New York drehte jedoch die Stimmung. Wie schon zuvor in dieser Woche folgte Bitcoin der sinkenden Risikobereitschaft an der Wall Street.

Wer die technische Analyse dieser Woche verfolgt hat, dürfte vom Kursrückgang nicht überrascht sein. Newsbit-Analyst Erik Juffermans hatte bereits am Donnerstag auf den Bruch des Aufwärtstrends hingewiesen. Seiner Einschätzung nach war ein Rücksetzer in Richtung der Unterseite der Handelsspanne zwischen 60.000 und 61.000 Dollar im fallenden Trendkanal das wahrscheinlichste Szenario.
Mit dem Rückgang auf 62.600 Dollar ist Bitcoin dieser Zone wieder deutlich näher gekommen. Die Mitte der Handelsspanne, die Anfang der Woche noch als Unterstützung gedient hatte, scheint damit vorerst verloren.
Die kommenden Stunden und das Wochenende werden daher wichtig. Hält die Zone zwischen 60.000 und 61.000 Dollar, bleibt das Bild eines abwartenden Marktes intakt. Fällt der Kurs darunter, rückt ein weiterer Rückgang in den Fokus.
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