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Der Ethereum-Kurs steht heute im Plus, während die Bitcoin-Dominanz unter 58 % gefallen ist. Dies hat erneut Diskussionen über ein mögliches „Altseason“ entfacht – eine Marktphase, in der Altcoins höhere Renditen als Bitcoin erzielen.
Mit einem Anstieg von 3,40 % am 2. Januar hat sich Ethereum der Marke von 3.500 US-Dollar genähert. Dies ist das erste Mal seit dem 19. Dezember, als die Kurse nach einer strengen Zinserhöhung der US-Notenbank stark korrigierten.
Ethereum scheint nun wieder über seinen 50-Tage-EMA (exponentiell gleitender Durchschnitt) zu steigen. Letzte Woche verlor es diese Unterstützung während der starken Korrektur, fand jedoch Halt am 100-Tage-EMA.

Zum Zeitpunkt des Schreibens verzeichnet Ethereum einen Anstieg von 2,44 % in den letzten 24 Stunden und handelt bei 3.462 US-Dollar. Bitcoin hat es geschafft, wieder über die Marke von 97.000 US-Dollar zu klettern, mit einem Plus von 2,27 % im gleichen Zeitraum.
Aus technischer Sicht zeigen sich für Ethereum positive Signale. Auf dem 4-Stunden-Chart bildet sich ein bullisches steigendes Dreieck, das Ethereum bei 3.500 US-Dollar nach oben ausbrechen lassen könnte.

Sollte dies passieren, ist es gut möglich, dass der Ethereum-Kurs mittelfristig die Marke von 4.000 US-Dollar erreicht. Das wäre jedoch noch nicht ausreichend für neue Rekorde der zweitgrößten Kryptowährung.
Das Allzeithoch von Ethereum liegt bei 4.800 US-Dollar, und es ist klar, dass das Projekt von Vitalik Buterin noch etwas weiter steigen muss. Dies zeigt auch, warum Ethereum in diesem Zyklus hinter Bitcoin zurückbleibt.
Während Bitcoin bereits ein überzeugendes neues Allzeithoch erreicht hat, ist es Ethereum bisher nicht gelungen, dies nachzuholen.
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