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In der jüngsten Erholung am Kryptomarkt sticht Ethereum (ETH) hervor. Ein Blick auf die zehn wertvollsten Kryptowährungen zeigt: ETH legte in der vergangenen Woche um 7,5 Prozent zu. Bitcoin (BTC) kam dagegen nur auf ein Plus von 2 Prozent.
Obwohl ETH weiterhin klar dem Muster von BTC folgt, verfügt der ETH-Kurs derzeit über deutlich mehr Aufwärtsdynamik. Newsbit-Technikanalyst Erik Juffermans untersucht, wie weit diese Bewegung reichen könnte.
ETH brach Anfang der Woche aus der Spanne zwischen 1.550 und 1.800 Dollar aus und legte anschließend deutlich zu. Der ETH-Kurs näherte sich gestern sogar der Marke von 2.000 Dollar. Diese psychologisch wichtige Schwelle nennt Juffermans bereits seit Längerem. Seit Anfang Juni gilt sie als Kursziel.

Inzwischen gibt der Markt wieder etwas nach. Kurzfristig wäre daher ein Rücksetzer möglich. Die Marke von 1.800 Dollar, der jüngst überwundene Widerstand, ist aus seiner Sicht nun besonders wichtig. Bestätigt der Kurs dieses Niveau als Unterstützung, hält er einen erneuten Anstieg in Richtung 2.000 Dollar für möglich.
Wie erwähnt folgt ETH in der Regel dem Muster von BTC. Der Kurs bleibt damit bis zu einem gewissen Grad von Bitcoin abhängig. Deshalb ist es stets schwierig, Coins isoliert zu analysieren. Sollte BTC weiter nachgeben, würde eine Rückkehr in den Bereich um 2.000 Dollar für ETH deutlich anspruchsvoller.

Besonders interessant ist derzeit der ETH/BTC-Chart. Er zeigt den Wert von ETH im Verhältnis zu BTC. Aktuell ist ETH 0,2943 BTC wert. Zuletzt gelang der Ausbruch aus einem lang anhaltenden Abwärtstrend, inzwischen steigt ETH seit drei Wochen in Folge gegenüber BTC.

Das erste Widerstandsniveau wurde in dieser Woche bereits überwunden. Sollte der Kurs im Wochenchart auch oberhalb der Marke von 0,031 schließen, läge ein technischer Strukturbruch vor.
Noch ist es allerdings nicht so weit. Zudem dürfte dieser Prozess nicht ohne Rückschläge verlaufen. Das Momentum von ETH scheint jedoch noch nicht nachzulassen. Juffermans erwartet daher, dass ETH in den kommenden Wochen voraussichtlich weiter stark abschneidet.
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