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Der Ethereum-Kurs steht erneut unter Druck. Zwar hält sich ETH bislang über einer wichtigen Unterstützungszone, doch das Risiko weiterer Verluste nimmt zu. Nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans werden die kommenden Tage daher entscheidend für die weitere Kursrichtung.
In der vergangenen Woche näherte sich Ethereum noch der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 Dollar. Der Ausbruch blieb jedoch aus. Der ETH-Kurs drehte knapp darunter nach unten und notiert inzwischen nur noch knapp über der wichtigen Unterstützung bei rund 1.850 Dollar.

Nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans hat sich das technische Bild in den vergangenen Tagen deutlich eingetrübt. Nachdem Ethereum zunächst noch höhere Hochs ausbildete, folgten niedrigere Hochs und inzwischen auch ein tieferes Tief. Das deutet darauf hin, dass der Aufwärtstrend an Kraft verliert und Verkäufer zunehmend die Kontrolle übernehmen.
Die Unterstützungszone um 1.850 Dollar ist nun von zentraler Bedeutung. Fällt ETH darunter, könnte der Verkaufsdruck laut Juffermans rasch zunehmen. Belastend kommt hinzu, dass auch der Bitcoin-Kurs (BTC) schwach wirkt und Anleger mit anhaltender makroökonomischer sowie geopolitischer Unsicherheit rechnen.
Auch das Handelsvolumen bleibt vergleichsweise niedrig. Laut Juffermans zeigt das, dass Käufer vorerst abwarten. Erst ein überzeugender Ausbruch über 2.000 Dollar könnte die Stimmung wieder aufhellen.
Kurzfristig bleibt Juffermans vorsichtig. Er rechnet mit einem möglichen Rückgang in Richtung 1.800 Dollar, einem Niveau, auf dem seiner Ansicht nach erneut Käufer einsteigen könnten.

Im positiven Szenario findet Ethereum im Bereich von 1.800 Dollar Unterstützung und kann den Aufwärtstrend wieder aufnehmen. In diesem Fall sieht Juffermans Spielraum für einen Anstieg in Richtung 2.400 Dollar.
Bricht auch diese Unterstützung, rückt aus seiner Sicht die Zone um 1.550 Dollar in den Fokus. Dabei bleibt die Entwicklung von Bitcoin ein wichtiger Faktor. Hält sich BTC über der Unterstützung bei rund 61.000 Dollar, könnte das auch den Abwärtsdruck auf Ethereum begrenzen.
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