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Man kann nicht leugnen, dass es für Bitcoin (BTC) derzeit alles andere als gut aussieht. Der Kurs liegt etwa 50 Prozent unter dem Oktober-Rekord, und jeder fragt sich, wo der Boden liegt.
Ob der Rückgang anhält oder nicht, historisch gesehen ist dies ein günstiger Moment, um Bitcoin zu kaufen. Ein Zeitpunkt, für den man sich später möglicherweise dankbar zeigt.
Das gilt jedoch nur, wenn sich die Geschichte wiederholt. Das ist keineswegs sicher, auch wenn Bitcoin dazu neigt, frühere Zyklen nachzuahmen.
Warum ist es gerade jetzt so attraktiv einzusteigen? Das hängt mit dem 200-Wochen-Durchschnitt zusammen. Vor zwei Wochen wurde diese wichtige Linie erstmals seit fast drei Jahren wieder erreicht.
Dieser Durchschnitt ist einfach der mittlere Kurs über die letzten 200 Wochen. Er filtert das tägliche Rauschen heraus und zeigt so den langfristigen Trend.
Viele Analysten hatten diese Linie seit Monaten im Blick. Einige betrachteten sie sogar als Bedingung für den Beginn eines neuen Bullenmarkts. Im Februar, als Bitcoin auf 60.000 Dollar fiel, kam es gefährlich nah heran, aber mit dem Rückgang auf 59.000 Dollar lag es etwa 2.000 Dollar niedriger.
In allen früheren Bärenmärkten suchte Bitcoin diesen Durchschnitt auf. 2015 wurde die Linie nach 58 Wochen erreicht, und der Kurs konsolidierte etwa 38 Wochen, bevor ein neuer Aufwärtstrend begann.

2018 geschah dies nach 52 Wochen. Es dauerte dann 9 Wochen, bis der Kurs wieder anzog.

2022 war die Ausnahme. In der 31. Woche rutschte der Kurs unter den Durchschnitt. 21 Wochen später wurde der Boden erreicht, nach dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX, und 9 Wochen später begann der Aufstieg.

Nun zur aktuellen Situation. Nach zwei Wochenschlüssen über dem 200-Wochen-Durchschnitt liegt der Kurs weiterhin über dieser Linie. Eine Wiederholung von 2015 und 2018 bedeutet eine Seitwärtsbewegung. Im schlimmsten Fall, wenn sich 2022 wiederholt, geht es noch etwas tiefer.
Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass Bitcoin nun eine Weile über dem Durchschnitt bleibt und hier einen Boden bildet. Wer auf diesem Niveau kauft, stand in früheren Zyklen einige Jahre später immer vor enormen Gewinnen.
Fällt der Kurs doch weiter, ähnlich wie 2022, könnte man eine Zeit lang im Minus sein. Doch das Abwärtsrisiko ist historisch betrachtet viel geringer als das Aufwärtspotenzial. Ein möglicher Rückgang von wenigen bis zu mehreren Dutzend Prozenten steht Renditen gegenüber, die dreistellige Prozentzahlen erreichten.
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