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Heute ist ein bedeutender Tag für die Finanzmärkte und damit auch für Bitcoin (BTC). Um 14:30 Uhr deutscher Zeit wird in den USA der offizielle Arbeitsmarktbericht für den Monat April veröffentlicht. Diese Zahlen haben in der Vergangenheit die Märkte stark bewegt und könnten auch heute wieder eine ähnliche Wirkung entfalten.
Der Arbeitsmarktbericht wird vom Bureau of Labor Statistics (BLS), einer Unterabteilung des US-Arbeitsministeriums, herausgegeben.
Es ist eine der umfassendsten wirtschaftlichen Veröffentlichungen überhaupt, aber dies sind die wichtigsten Punkte:
In den vergangenen Monaten haben die Zahlen die Märkte stark bewegt. Im Januar kamen noch 160.000 Arbeitsplätze hinzu, im Februar gingen hingegen 133.000 verloren, und im März stieg die Zahl wieder um 178.000. Dieses schwankende Muster erschwert es, eine klare Linie zu erkennen.
Über die ersten drei Monate des Jahres ergibt sich ein Durchschnitt von etwa 68.000 neuen Arbeitsplätzen pro Monat. Die Erwartung für April passt nahezu perfekt zu diesem Schnitt.
Das ist ein himmelweiter Unterschied zum Vorjahr. 2025 fügte die US-Wirtschaft im Durchschnitt lediglich 9.700 Arbeitsplätze pro Monat hinzu. Das war die schlechteste Zahl außerhalb eines Rezessionsjahres seit 2002. Hohe Zinsen und Unsicherheit über die Politik von Donald Trump bremsten damals die Einstellungen.
Die Arbeitslosigkeit ist in diesem Zeitraum auffallend stabil geblieben. Seit dem letzten Jahr bewegt sich die Quote um 4,3 Prozent. Das klingt nach guten Nachrichten, aber unter der Oberfläche ist das Bild weniger rosig. Ökonomen sprechen von einem ‚Low-Hire, Low-Fire‘-Arbeitsmarkt: Unternehmen stellen kaum neue Mitarbeiter ein, entlassen aber auch nur wenige. Daher haben Arbeitslose es schwerer, zügig eine neue Stelle zu finden.
Die Geldpolitik der Federal Reserve (der US-Notenbank) hat erheblichen Einfluss auf Bitcoin. Diese Politik wird stark von der Lage auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst.
Die Zentralbank hat ein sogenanntes duales Mandat, also ein doppeltes Ziel. Die zwei Ziele lauten:
Diese beiden Ziele stehen oft im Widerspruch zueinander. Ein starker Arbeitsmarkt treibt die Löhne nach oben, und höhere Löhne fördern die Inflation. Um die Inflation einzudämmen, kann die Fed die Zinsen erhöhen, was jedoch das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung bremst.
Niedrigere Zinsen pumpen zusätzliche Liquidität in den Markt, und dieses Geld fließt oft in risikoreiche Anlagen wie Aktien und Kryptowährungen. Höhere Zinsen bewirken das Gegenteil.
Der heutige Arbeitsmarktbericht trifft direkt den ersten Aspekt des Mandats. Ein schwacher Arbeitsmarkt gibt der Fed Spielraum, die Zinsen weiter zu senken, während ein starker Arbeitsmarkt diesen Spielraum einschränkt.
Der zweite Aspekt, die Inflation, stellt für die Entscheidungsträger jedoch eine erhebliche Herausforderung dar. Die PCE-Preisindex, der bevorzugte Inflationsmaßstab der Fed, liegt bei 3,5 Prozent und damit weit über dem Ziel von 2 Prozent. Der Konflikt zwischen den USA und Iran verschärft die Situation zusätzlich.
Seit Iran Ende Februar die Straße von Hormus sperrte, eine Meerenge, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssiggases transportiert wird, sind die Energiepreise explodiert. Diese Woche stieg der durchschnittliche Benzinpreis in den USA erstmals über 4,50 Dollar pro Gallone.
Bisher scheint der Schaden am Arbeitsmarkt jedoch überschaubar zu bleiben. Der Lohnabwickler ADP berichtete am Mittwoch, dass private Arbeitgeber im April 109.000 Arbeitsplätze hinzugefügt haben, der größte Zuwachs seit Januar 2025.
Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten 24 Stunden um 1,69 Prozent gefallen und liegt derzeit bei 79.700 Dollar. Wird der Arbeitsmarktbericht den Kurs weiter belasten, oder kann sich die Kryptowährung erholen?
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