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Die eindrucksvolle Rally von Bitcoin (BTC) ist abrupt zum Stillstand gekommen. Nach einem Anstieg von fast 6 Prozent in drei Tagen hat sich der Kurs nun wieder in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Grund dafür ist, dass ein Friedensabkommen zwischen dem Iran und den USA in weitere Ferne gerückt ist.
Gestern erlebte Bitcoin den schlechtesten Tag seit dem 19. April mit einem Verlust von 1,77 Prozent. Am Morgen hatte der Kurs noch die 82.000-Dollar-Marke ins Visier genommen, steht aber inzwischen seit geraumer Zeit unter 80.000 Dollar.

Am späten Nachmittag ging es dann sehr schnell. Bemerkenswerterweise geschah dies noch bevor die enttäuschende Nachricht bekannt wurde, dass der Iran den US-Vorschlag abgelehnt hatte, die Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports fließt, wieder zu öffnen.
Iranische Beamte bezeichneten den Vorschlag als „unrealistisch“ und fordern, dass die USA zunächst Kriegsentschädigungen leisten.
Darüber hinaus kam die Meldung, dass Donald Trump noch in dieser Woche das „Projekt Freiheit“ wieder aufnehmen möchte. Dabei handelt es sich um den pausierten US-Plan, die Schifffahrt durch die blockierte Meerenge wiederherzustellen. Der Iran betrachtet das Projekt als Verletzung des Waffenstillstands.
Zu allem Überfluss wurden gestern Abend erneut Gefechte in und um die Straße von Hormus gemeldet. Iran und die USA beschuldigen sich gegenseitig, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Trump bezeichnete die amerikanischen Angriffe als „nur einen kleinen Klaps“ und betonte, dass der Waffenstillstand weiterhin gelte.
In Bezug auf den Bitcoin-Kurs beobachten wir derzeit folgende Entwicklungen in den Charts:
Solange Bitcoin über 78.500 Dollar bleibt, ist die Situation nicht besorgniserregend. Dann könnte es in Richtung 86.000 Dollar weitergehen. Andernfalls wird 75.000 Dollar das nächste Ziel.

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