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Der Kryptomarkt hat erneut eine schwierige Woche hinter sich, und auch XRP steht stark unter Druck. Die Coin fiel zuletzt unter die wichtige Marke von 1,40 Dollar, trotz der anhaltenden Zuflüsse in XRP-ETFs von Großinvestoren. Vorerst gelingt es Käufern, die Zone um 1,32 Dollar zu verteidigen, was einen vollständigen Rückgang ausschließt.
Trotzdem bleiben die kurzfristigen Aussichten verhalten. Neue Prognosen von KI-Modellen wie ChatGPT, Gemini und DeepSeek deuten darauf hin, dass der XRP-Kurs sich vorerst schwer mit einer überzeugenden Erholung tun könnte.
Neue Kursprognosen von drei großen KI-Modellen zeichnen ein zurückhaltendes Bild für XRP. ChatGPT, Gemini und DeepSeek erwarten alle, dass die Coin kurzfristig unter Druck bleibt.
Im Durchschnitt rechnen die Modelle mit einem XRP-Kurs um 1,34 Dollar am 1. Juni. Das würde einen Rückgang von etwa zwei Prozent im Vergleich zum aktuellen Niveau von 1,37 Dollar bedeuten.
ChatGPT ist dabei am wenigsten negativ und sieht XRP bei etwa 1,35 Dollar. DeepSeek erwartet den größten Rückgang und zielt auf 1,33 Dollar. Gemini liegt dazwischen mit einer Prognose von etwa 1,34 Dollar.
Obwohl keines der Modelle einen großen Crash erwartet, deuten die Prognosen auf anhaltende Schwäche hin. Laut den KI-Modellen fehlt es derzeit an Schwung für eine überzeugende XRP-Rally, und der Markt scheint eher auf eine Konsolidierungsphase zuzusteuern.
Bemerkenswerterweise bleibt das Interesse institutioneller Anleger stark. In der vergangenen Woche flossen über 60 Millionen Dollar in Spot-XRP-ETFs, und auch diese Woche setzte sich der positive Zufluss fort.
Das ist besonders auffällig, da Bitcoin– und Ethereum-ETFs mit erheblichen Abflüssen zu kämpfen hatten. Während Anleger bei den größten Kryptowährungen Gewinne mitnehmen, zieht XRP vorerst Kapital an.
Bei privaten Anlegern hat sich die Stimmung hingegen deutlich abgekühlt. Viele Händler bleiben vorsichtig, da der XRP-Kurs Schwierigkeiten hat, wichtige Niveaus zurückzuerobern.
Dadurch entsteht ein geteiltes Bild am Markt. Große Akteure akkumulieren weiterhin XRP, während Privatkunden zurückhaltender werden.
Ripple arbeitet unterdessen weiter an der Technologie hinter XRP. Am 27. Mai erhält der XRP Ledger ein neues Upgrade namens FixCleanup3_1_3, das das Netzwerk stabiler und effizienter machen soll.
Das Update zielt darauf ab, technische Probleme im Hintergrund zu reduzieren und die Zuverlässigkeit des Netzwerks zu verbessern. Damit will Ripple die Infrastruktur für eine breitere Adoption durch Unternehmen und Finanzinstitute vorbereiten.
Darüber hinaus blickt das Unternehmen bereits weiter in die Zukunft. Ripple möchte das XRP Ledger vor 2028 besser gegen die Bedrohung durch Quantencomputer schützen, die in Zukunft ein Risiko für bestehende Sicherheitssysteme im Krypto-Bereich darstellen könnten.
Laut RippleX-Chef J. Ayo Akinyele ist diese Bedrohung nicht länger theoretisch. Er bezeichnet es als ein konkretes technisches Problem, auf das sich die Branche bereits jetzt vorbereiten muss.
Cardano-Gründer Charles Hoskinson lobt die Umsetzungsstärke von Ripple. Laut CEO Brad Garlinghouse hat das Unternehmen bereits 16 Billionen Dollar abgewickelt.
Der Kryptomarkt zeigt sich erneut im Plus. Bitcoin, Ethereum und XRP legen weiter zu und erreichen wichtige Kursniveaus. Mehr dazu.
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Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.