Gestern erfuhren wir, dass der US-Zinssatz auf dem mittlerweile vertrauten Niveau von 4,25 bis 4,50 Prozent verbleibt. Dies ist eine große Herausforderung für Kryptoinvestoren, die sich niedrigere Zinsen wünschen. Aber gerade die enttäuschende Entscheidung der Zentralbank könnte den Bitcoin (BTC) Kurs nach oben treiben. Zumindest behauptet das der Analyst Amr Taha auf Basis von Daten der Blockchain-Analyseplattform CryptoQuant.
Bereinigung der ‘schwachen Hände’
Taha schlussfolgert, dass Bitcoin historisch gesehen oft von Zinspausen profitiert, laut einem kürzlichen Blogpost. Normalerweise sind es gerade die niedrigeren Zinsen, von denen der Krypto-Bullenmarkt zehrt. Billigeres Geld sorgt schließlich für mehr Kapital im Umlauf und macht risikoreiche Vermögenswerte attraktiver.
Aber der Markt hatte sich längst auf eine neue Zinspause vorbereitet. Jetzt, da das Wort draußen ist, hat Bitcoin wieder etwas Luft bekommen, um zu steigen. Das sahen wir sofort. Zuvor fiel Bitcoin tief unter 104.000 Dollar, erholte sich aber spät am Abend schnell wieder.
Gleichzeitig weist der Analyst auf die Anzahl der offenen Derivatekontrakte auf Binance, auch als open interest bekannt, hin, die am Sinken ist. Das bedeutet, dass Händler ihre Hebelpositionen abbauen. Und laut Taha ist das genau das, was man sehen möchte, bevor ein neuer Kursanstieg beginnt. Weniger Hebelpositionen, mehr Stabilität.
Darüber hinaus weist Taha auf eine Konzentration von Liquidationen um 104.000 Dollar hin. Was können wir daraus schließen? Vor allem Long-Positionen (Händler, die auf einen Anstieg setzen) wurden hier zwangsliquidiert. Diese sogenannten „late longs“ stiegen zu spät ein und wurden aus dem Markt gedrängt, als der Kurs stagnierte.
Anleger mit Shortpositionen (die auf einen Rückgang spekulieren) waren kaum betroffen. Das unterstreicht laut Taha die Tatsache, dass es vor allem Long-Trader waren, die das Feld räumen mussten, wodurch der Markt nun von schwachen Händen gereinigt ist. Das ebnet erneut den Weg für einen Anstieg.
Bitcoin ETF’s bleiben Kapital schlucken
In der Zwischenzeit sehen wir, dass die Bitcoin Spot Exchange-Traded Funds (ETF’s) wieder eine Reihe von Zuflüssen verzeichnen. Gestern kamen beeindruckende 388,3 Millionen Dollar hinzu, der achte Tag in Folge mit einem Nettozufluss. BlackRock führte dabei (erneut) mit 278,9 Millionen Dollar, gefolgt von Fidelity mit 104,4 Millionen Dollar. Nur Grayscale zeigte einen Abfluss.
Trotz aller Spannungen im Nahen Osten steigen traditionelle Investoren also weiterhin massiv in die digitale Währung ein.
Sichern Sie sich jetzt Ihren 10 € Bonus – exklusiv mit Bitvavo powered by Hyphe
Profitieren Sie von der einzigartigen Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten Ihr Konto, tätigen Sie eine Einzahlung von nur 10 € – und erhalten Sie sofort 10 € geschenkt.
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Transaktionsvolumen von 10.000 €. Dieses Angebot gilt nur für kurze Zeit – also nicht zögern!
Jetzt Konto eröffnen und 10 € Startguthaben sichern.
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, von der boomenden Welt der Kryptowährungen direkt zu profitieren!
Bitcoin-Schwergewicht Strategy beschafft sich 466,7 Millionen US-Dollar – kauft aber keine neuen BTC
Bitcoin-Schwergewicht Strategy beschafft sich 466,7 Millionen US-Dollar – kauft aber keine neuen BTC
Strategy ist der größte Bitcoin-Halter unter den Unternehmen und baut sein Liquiditätspolster deutlich aus. Warum entscheidet sich Michael Saylor für diesen Schritt?
Newsbit-Analyst: Bitcoin steht heute vor der Entscheidung zwischen 70.000 und 59.000 Dollar
Der Bitcoin-Kurs steht an einem entscheidenden Punkt. Analyst Erik Juffermans skizziert zwei Szenarien und erklärt, worauf Anleger jetzt achten.
Bitcoin-ETFs verzeichnen nach acht Wochen Abflüssen wieder 197 Millionen Dollar Zuflüsse
Bitcoin-ETFs verzeichnen nach acht Wochen mit Abflüssen wieder Zuflüsse in Millionenhöhe, während Analysten über eine nachhaltige Erholung der institutionellen Nachfrage uneins bleiben.
Meistgelesen
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
SWIFT drängt in Ripples Kernmarkt: Gerät XRP unter Druck?
Das Zahlungsnetzwerk SWIFT baut eine eigene Blockchain auf – ausgerechnet in dem Bereich, auf den Ripple mit XRP seit Jahren setzt. Was bedeutet das?
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
