Nach dem Exekutivbefehl von Donald Trump zur Einrichtung einer strategischen Bitcoin (BTC)-Reserve unternimmt auch Utah einen wichtigen Schritt in Richtung einer krypto-freundlichen Zukunft.
Das neue Utah Crypto-Gesetz, offiziell bekannt als HB230, wurde vom Senat genehmigt und wartet nun nur noch auf die Unterschrift von Gouverneur Spencer Cox. Mit diesem Gesetz erhalten die Einwohner von Utah mehr Freiheit und Schutz beim Besitz und der Nutzung digitaler Währungen wie Bitcoin.
Keine Bitcoin-Reserve für den Staat
Ein auffälliger Bestandteil des Gesetzes fand jedoch nicht die Zustimmung: die Einrichtung einer staatlichen Bitcoin-Reserve. Wäre dieser Vorschlag angenommen worden, hätte Utah der erste US-Bundesstaat mit einer offiziellen BTC-Reserve werden können. Die ursprüngliche Bestimmung schlug vor, bis zu 5 % bestimmter Staatsfonds in digitale Währungen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 500 Milliarden $ zu investieren, eine Kategorie, in die derzeit nur Bitcoin fällt. Dennoch wurde dieser Teil des Gesetzes vor der Abstimmung im Senat gestrichen.
Was bleibt im Gesetz übrig?
Trotz der Ablehnung der staatlichen Reserve bleibt das Utah Crypto-Gesetz ein großer Erfolg für die Branche. Das Gesetz stärkt den rechtlichen Rahmen und gibt Krypto-Nutzern in Utah mehr Rechte.
So erhalten die Einwohner die Freiheit, Bitcoin zu schürfen, ohne Einschränkungen durch Regulierungen, was für das weitere Wachstum der Industrie entscheidend ist. Außerdem wird Self-Custody explizit geschützt, sodass Bürger ihre digitalen Vermögenswerte verwalten können, ohne verpflichtet zu sein, einen Dritten zu verwenden. Das bedeutet, dass sie die vollständige Kontrolle über ihre eigenen Krypto-Bestände behalten – ein Prinzip, das tief in der Blockchain-Technologie verankert ist.
Was bedeutet dies für andere Staaten?
Obwohl Utah auf eine Bitcoin-Reserve verzichtete, ziehen andere Staaten wie Arizona und Texas weiterhin in Erwägung, dieses Konzept umzusetzen. Im Gegensatz dazu haben Staaten wie Montana, North Dakota und Wyoming ähnliche Vorschläge mittlerweile endgültig abgelehnt.
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