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Der tägliche Gebrauch von Stablecoins wie USDT und USDC könnte in den Vereinigten Staaten bald deutlich vereinfacht werden. Unter der Führung von Donald Trump arbeiten republikanische Politiker an einem Gesetz, das Stablecoins steuerlich attraktiver für Verbraucher und Unternehmen macht. Gleichzeitig erhält der Kryptosektor mehr rechtliche Klarheit.
Die neue Gesetzgebung, Teil des sogenannten GENIUS Act, soll kleine Zahlungen mit Stablecoins von der Kapitalertragssteuer befreien. Transaktionen bis zu 200 Dollar wären steuerfrei, wodurch keine Buchhaltung mehr für Käufe wie Kaffee oder Online-Einkäufe erforderlich wäre.
Zusätzlich wird ein Steueraufschub von maximal fünf Jahren auf Krypto-Einnahmen aus Staking und Mining gewährt. Damit wollen die Republikaner das sogenannte „Phantom-Einkommen“-Problem lösen, bei dem Menschen Steuern auf Tokens zahlen müssen, die sie noch nicht verkauft haben.
Wichtig: Die Regeln gelten ausschließlich für streng regulierte Stablecoins, die an den Dollar gekoppelt sind, wie USDT und USDC. Zusätzliche Maßnahmen sollen Missbrauch der Regelung verhindern.
Der GENIUS Act, der letzten Sommer von Trump unterzeichnet wurde, bietet einen klaren rechtlichen Rahmen für sogenannte „Payment Stablecoins“. Emittenten müssen strenge Anforderungen an Reserven, Transparenz und Risikomanagement erfüllen. Dies schafft Raum für Innovation und bietet besseren Schutz für Verbraucher.
Große Namen wie Visa, Sony und Western Union setzen inzwischen voll auf diese neuen digitalen Münzen. Visa richtet eine weltweite Beratungsabteilung rund um Stablecoins ein, während Sony in Zusammenarbeit mit dem Fintech-Unternehmen Bastion an einer eigenen Dollar-Stablecoin für die Nutzung im PlayStation-Ökosystem arbeitet. Auch Western Union bringt eine eigene Stablecoin auf der Solana (SOL) Blockchain heraus.
Mit diesen Entwicklungen setzt die USA unter Trump klar auf Krypto-Innovation. Der GENIUS Act macht Stablecoins zu einem vollwertigen Zahlungsmittel und beseitigt gleichzeitig steuerliche Hürden für Verbraucher. Durch mehr Klarheit über die Regeln könnte die Akzeptanz in den USA nun wirklich an Fahrt gewinnen.
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