Immer mehr Europäer betrachten die Vereinigten Staaten nicht mehr als Verbündeten, sondern als Bedrohung. Das geht aus einer Umfrage von Politico unter Tausenden von Menschen in sechs großen EU-Ländern hervor.

Das Ergebnis verdeutlicht, wie schnell sich die Stimmung in Europa gewandelt hat. In mehreren Ländern wird Washington inzwischen öfter als Risiko wahrgenommen als China. Russland bleibt jedoch für die meisten Befragten die größte Bedrohung.

USA häufiger als Bedrohung wahrgenommen als China

Aus der Umfrage geht hervor, dass nur eine kleine Minderheit der Befragten die Vereinigten Staaten noch als engen Verbündeten sieht. Eine deutlich größere Gruppe betrachtet Washington hingegen als Bedrohung für Europa.

In Ländern wie Spanien, Italien, Belgien und Deutschland werden die USA sogar häufiger als Risiko wahrgenommen als China. Nur in Frankreich und Polen ist dies anders. Dort wird China noch öfter als Bedrohung gesehen.

Die Verschiebung scheint mit der Politik von Donald Trump seit seiner Rückkehr als Präsident zusammenzuhängen. Er erhöhte den Druck auf NATO-Verbündete, führte Importzölle ein und begann einen Konflikt mit Iran, von dem sich europäische Länder distanzierten.

Besonders in Spanien ist das Misstrauen groß. Dort sieht mehr als die Hälfte der Befragten die USA als Bedrohung.

Europa will stärker werden, aber ohne persönliche Opfer

Die Umfrage zeigt auch einen klaren Widerspruch. Europäer wollen, dass ihr Kontinent militärisch stärker und unabhängiger wird. Gleichzeitig sind sie weniger bereit, dafür persönliche Opfer zu bringen.

Eine große Mehrheit unterstützt die Idee, dass sich europäische Länder militärisch verteidigen sollten. Es gibt auch breite Unterstützung für eine gemeinsame europäische Armee neben den nationalen Streitkräften.

Doch wenn es persönlich wird, ändert sich das Bild. Nur ein kleiner Teil der Befragten gibt an, bereit zu sein, bei einem Angriff auf ihr Land selbst zu kämpfen. Viele bevorzugen unterstützende Rollen, wie Logistik oder medizinische Hilfe.

Dieser Unterschied zwischen politischer Unterstützung und persönlicher Bereitschaft stellt eine Herausforderung für europäische Regierungen dar, die ihre Streitkräfte ausbauen wollen.

Uneinigkeit über Verteidigungsausgaben und Ukraine bleibt bestehen

Obwohl sich die meisten Europäer einig sind, dass Europa stärker werden muss, gibt es keinen Konsens über die Kosten. Etwa ein Drittel findet, dass ihr Land bereits genug für die Verteidigung ausgibt, während eine ebenso große Gruppe mehr Investitionen fordert.

Die Unterschiede zwischen den Ländern sind groß. In Deutschland, Frankreich und Spanien plädieren relativ viele Menschen für höhere Ausgaben. In Italien hingegen meint ein großer Teil, dass bereits zu viel ausgegeben wird.

Auch bei der Unterstützung für die Ukraine gehen die Meinungen auseinander. In einigen Ländern findet ein bedeutender Teil, dass Europa mehr tun sollte, während andere meinen, die Unterstützung gehe zu weit.

Russland bleibt größte Bedrohung

Trotz der veränderten Haltung gegenüber den Vereinigten Staaten bleibt eine Konstante bestehen. Russland wird von den meisten Europäern als die größte Bedrohung für die Sicherheit des Kontinents angesehen.

Die Umfrage von Politico wurde unter fast siebentausend Menschen unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien durchgeführt.

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