Newsbit
Im Store anzeigen
Siehe

Unternehmen in den Vereinigten Staaten können ab Montag die Rückzahlung von Importzöllen beantragen, die unter Donald Trump eingeführt, aber später als verfassungswidrig erklärt wurden. Es handelt sich um Hunderte Milliarden Dollar an gezahlten Zöllen. Der US-Zoll eröffnet ein spezielles System, über das Importeure ihre Ansprüche einreichen können. Die Rückzahlungen könnten erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen und möglicherweise auch auf Verbraucher haben.

Milliarden an Trump-Zöllen werden zurückgefordert

Die Regelung folgt auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA, der zuvor entschied, dass Trump seine Befugnisse überschritten hatte, indem er eigenmächtig Importzölle erhob. Laut den Richtern hätte nur der Kongress diese Befugnis gehabt.

Insgesamt zahlten mehr als 330.000 Importeure zusammen etwa 166 Milliarden Dollar an Einfuhrzöllen auf über 53 Millionen Sendungen. Ein Teil dieses Betrags kann nun zurückgefordert werden.

Das neue Online-Portal des US-Zolls öffnet am Montagmorgen. Unternehmen müssen darin genau angeben, für welche Waren sie die Zölle bezahlt haben. Wird ein Antrag genehmigt, dauert es voraussichtlich 60 bis 90 Tage, bis das Geld zurückerstattet wird.

Die Behörden bearbeiten die Anträge schrittweise. Zunächst werden die jüngsten Zahlungen behandelt. Ältere Anträge folgen später. Das bedeutet, dass der gesamte Prozess Monate oder sogar noch länger dauern kann.

Nicht alle Zoll-Gebühren werden direkt erstattet

Nicht jede Zahlung kommt sofort für eine Rückerstattung in Frage. In der ersten Phase geht es nur um Abgaben, die noch nicht endgültig festgesetzt oder erst kürzlich abgerechnet wurden.

Um Geld zurückzubekommen, müssen sich Unternehmen im Zahlungssystem des Zolls registrieren. Zehntausende Unternehmen haben dies inzwischen getan. Zusammen repräsentieren sie bereits einen Betrag von mehr als 127 Milliarden Dollar an möglichen Rückerstattungen, Zinsen eingeschlossen.

Experten warnen, dass Genauigkeit entscheidend ist. Ein kleiner Fehler im Antrag kann dazu führen, dass ein gesamter Anspruch abgelehnt wird. Unternehmen müssen oft Tausende von Importdaten überprüfen und korrekt einreichen.

Unsicherheit für Unternehmen und Verbraucher

Für viele Unternehmen ist die Regelung eine Erleichterung, aber es gibt auch Bedenken. Vor allem kleinere Unternehmer befürchten, dass der Prozess zu lange dauert, was Probleme für ihre Liquidität verursachen könnte.

Außerdem ist noch unklar, inwieweit Verbraucher letztendlich davon profitieren. Importeure zahlten die Zölle, gaben diese Kosten jedoch oft an die Endverbraucher weiter.

Das zurückerstattete Geld geht zunächst nur an Unternehmen. Sie sind nicht verpflichtet, Kunden zu entschädigen. Es gibt jedoch laufende Klagen, in denen Verbraucher versuchen, dennoch Geld von großen Unternehmen zurückzubekommen.

Bei einigen Logistikunternehmen, wie Paketdienstleistern, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Verbraucher Geld zurücksehen. Diese rechneten Importzölle manchmal direkt an Kunden weiter und haben signalisiert, etwaige Rückzahlungen weiterzugeben.

In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie reibungslos das System funktioniert und wie schnell das Geld tatsächlich bei Unternehmen und möglicherweise Verbrauchern ankommt.

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu

Handel jetzt mit Krypto-Derivaten mit bis zu 10x Hebel

Erstmals können europäische Trader reguliert mit Krypto-Derivaten handeln. Geh long, wenn du bullish bist, short, wenn nicht – mit bis zu 10x Hebel auf Bitcoin, Ethereum und mehr.

Willst du als einer der Ersten erleben, wie X-Perps funktionieren?

Eröffne dein Derivate-Konto bei OKX und erhalte 30 € in USDC →

Derivate mit Hebel verstärken sowohl Gewinne als auch Verluste. Handle nur mit Geld, das du entbehren kannst.

Konto eröffnen und 30 € sichern
Polen blockiert erneut Kryptogesetz: einziges EU-Land ohne MiCA-Regulierung

Polen blockiert erneut Kryptogesetz: einziges EU-Land ohne MiCA-Regulierung

Polen blockiert erneut Kryptogesetz: einziges EU-Land ohne MiCA-Regulierung
Ripple-CEO: Wir waren entscheidend im Regulierungsstreit gegen Kryptowährungen
100 Millionen Dollar Schaden: Ukrainer täuschte eigenen Tod vor, um Polizei zu entkommen
Mehr Regulierung news

Meist gelesen

Ex-Goldman Sachs-Analyst prognostiziert einen XRP-Kurs von 1.000 Dollar im Jahr 2030
ChatGPT berechnet Wahrscheinlichkeit, dass XRP in diesem Quartal auf 3 Dollar steigt
Drei Gründe, warum der XRP-Kurs in den kommenden Monaten explodieren könnte