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Ripples XRP bleibt trotz der schwachen Kryptomarktlage der vergangenen Woche ein gefragter Coin. Während der Markt als Ganzes um mehr als 5 Prozent fiel, kauften große XRP-Investoren im Gegenzug kräftig nach.

Laut Daten, die der Analyst Ali Martinez veröffentlicht hat, fügten Whales innerhalb von sieben Tagen 71 Millionen XRP zu ihren Beständen hinzu, während der Kurs bei rund 1,36 Dollar lag.

Das ist von Bedeutung, da eine solche Akkumulation oft auf Vertrauen größerer Investoren hindeutet. Während Spekulanten angesichts des Marktdrucks verkaufen, scheinen langfristig orientierte Investoren die Kursrückgänge zu nutzen.

XRP-Whales setzen auf Zukäufe

Die Kaufaktivität der Whales ist eines der wichtigsten positiven Signale für XRP. Große Wallets bauen ihre Positionen aus, obwohl der XRP-Kurs noch keine klare Ausbruchstendenz zeigt.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass der Kurs sofort ansteigt, aber es deutet darauf hin, dass ein Teil des Marktes die aktuellen Levels als attraktiv erachtet. In früheren Zyklen gingen Phasen der Whale-Akkumulation häufig größeren Kursbewegungen voraus.

Gleichzeitig muss betont werden, dass der Kurs dieses Kaufverhalten bisher nicht wirklich belohnt. XRP steht weiterhin unter Druck und bleibt deutlich unter seinem bisherigen Allzeithoch.

Netzwerkaktivität nimmt zu

Neben der Whale-Akkumulation steigt auch die Nutzung des XRP Ledgers. Laut XRPScan stieg die Anzahl der Zahlungen von einem Konto zum anderen innerhalb des Ledgers von weniger als 1 Million zu Beginn der Woche auf 1,22 Millionen am 22. Mai.

Gebruik van XRP neemt toe, ondanks achterblijven koers.
Nutzung von XRP nimmt zu. Quelle: XRPScan

Das ist relevant, da es sich um echte Netzwerkaktivität handelt und nicht nur um Handel an zentralisierten Börsen. Für einen Asset wie XRP ist das von Bedeutung. Ein Kursanstieg ist nachhaltiger, wenn er von einer zunehmenden Nutzung des Netzwerks begleitet wird.

Auch Zuflüsse bei ETFs bieten Unterstützung. Laut SoSoValue zogen XRP-Spotprodukte in der vergangenen Woche über 65 Millionen Dollar an, gefolgt von weiteren über 22 Millionen Dollar Nettomittelzuflüssen in dieser Woche, trotz der allgemeinen Marktschwäche.

Claude sieht drei mögliche Szenarien

Das AI-Modell Claude analysierte die Lage und entwickelte drei Szenarien für den Rest des Jahres 2026. Dabei spielen drei Faktoren eine zentrale Rolle: Regulierung, institutionelle Nachfrage und das breitere Marktumfeld.

Drei Szenarien für XRP laut Claude. Quelle: Claude

Das optimistischste Szenario bringt XRP auf 5 bis 8 Dollar. Dafür muss nahezu alles positiv verlaufen: klare Regulierung, starke ETF-Zuflüsse und ein umfassender Bullenmarkt im Kryptobereich. Besonders die Genehmigung des CLARITY Acts im US-Senat wird als möglicher Katalysator genannt.

Das moderate Szenario liegt zwischen 2 und 3,50 Dollar. Laut Claude ist dies auf Basis der aktuellen Daten der realistischste Verlauf. In diesem Fall profitiert XRP zwar von institutionellen Zuflüssen und einer besseren Regulierung, doch bleibt ein explosives Allzeithoch vorerst außer Reichweite. Das Allzeithoch liegt bei 3,66 Dollar und wurde im Juli letzten Jahres erreicht.

Das negative Szenario bewegt sich zwischen 0,75 und 1,50 Dollar. Dies wird wahrscheinlicher, wenn wichtige Katalysatoren ausbleiben, makroökonomischer Druck anhält und Verkaufsdruck aus Escrow-Unlocks den Markt weiterhin belastet.

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