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Präsident Donald Trump hat sich zu den 1,4 Milliarden Dollar geäußert, die er in diesem Jahr mit seinen Krypto-Aktivitäten verdient hat. Aus neuen Finanzunterlagen geht hervor, dass ein großer Teil der Summe von Krypto-Unternehmen und seinem Memecoin-Projekt stammt.
Trump betont, dass an seiner Beteiligung nichts Illegales sei. Gleichzeitig wächst die Kritik an einem möglichen Interessenkonflikt, da er als Präsident eine Politik verfolgt, die für den Krypto-Sektor vorteilhaft ist.
Während eines Interviews mit CNBC im Weißen Haus wurde Trump zu seiner Beteiligung an den Krypto-Unternehmen seiner Familie befragt. Obwohl er angab, nicht in das Tagesgeschäft involviert zu sein, sah er keinerlei Problem in den daraus resultierenden Einnahmen.
„Es ist nichts illegales. Daran ist nichts auszusetzen.“
Donald Trump
Aus den veröffentlichten finanziellen Angaben geht hervor, dass Trump in diesem Jahr rund 594 Millionen Dollar über World Liberty Financial verdiente, das Krypto-Unternehmen, das er gemeinsam mit seinen Söhnen gegründet hat. Hinzu kamen etwa 636 Millionen Dollar aus seinem Memecoin-Projekt und knapp 197 Millionen Dollar aus einem Aktienverkauf von Stablecoin Holdco.
Trump betonte, die Führung seiner Unternehmen liege bei seinen beiden ältesten Söhnen, und deutete an, selbst kaum Einblick in das Tagesgeschäft zu haben. Auch bei seinen persönlichen Investments sei er nach eigenen Angaben nur wenig eingebunden.
Aus den Unterlagen des US Office of Government Ethics geht zudem hervor, dass Trump unter anderem Beteiligungen an Amazon, Apple, Nvidia, Microsoft, Netflix und Exxon Mobil hält.
Die Offenlegung sorgt erneut für Kritik von politischen Gegnern. Anders als viele frühere Präsidenten hat Trump seine geschäftlichen Interessen während seiner Amtszeit nicht vollständig abgegeben. Kritiker befürchten deshalb, dass er finanziell von einer Politik profitieren könnte, die er als Präsident selbst unterstützt.
Trump wies die Kritik zurück und betonte, sein wichtigstes Ziel sei es, die Vereinigten Staaten zur weltweit führenden Nation im Kryptobereich zu machen.
„Es ist eine riesige Branche. Bei allem, was wir tun, will ich, dass wir die Nummer eins sind. Und bei Krypto sind wir die Nummer eins.“
Donald Trump
In dem Interview sprach Trump auch über die schwierige Lage seiner Kinder. Er versuche, sie so weit wie möglich aus seiner politischen Arbeit herauszuhalten, räumte aber ein, dass dies nicht immer einfach sei.
Die Regierung hat bereits zuvor erklärt, dass Trumps finanzielle Interessen keinen Interessenkonflikt darstellen. Nach der Veröffentlichung der Dokumente betonte das Weiße Haus zudem, dass Trump bereits vor seiner Rückkehr ins Amt des Präsidenten bereits vermögend war.
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