US-Präsident Donald Trump erwägt Notmaßnahmen, um den Ölpreis nach einem historischen Anstieg zu senken, der Investoren beunruhigt. Inzwischen hat das Öl fast seine heute erzielten 30-prozentigen Gewinne wieder abgegeben, was den Märkten vorerst Erleichterung verschafft.

Trump prüft verschiedene Maßnahmen

Laut Reuters bespricht Trump mit seinem Team ein Maßnahmenpaket, um den Ölpreis schnellstmöglich zu senken. Die Optionen reichen von Eingriffen in den Ölmarkt bis zu Steuersenkungen.

Es wird erwogen, die US-Ölexporte vorübergehend zu begrenzen. Auch eine mögliche Intervention am Terminmarkt steht zur Debatte. Dies ist der Markt, auf dem Händler auf zukünftige Ölpreise spekulieren.

Darüber hinaus könnte die Regierung bestimmte Bundessteuern auf Kraftstoff vorübergehend abschaffen, um den Preis an der Zapfsäule zu senken.

Eine weitere Option ist die Lockerung des sogenannten Jones Act. Dieses Gesetz schreibt vor, dass Kraftstoff innerhalb der USA nur mit Schiffen unter amerikanischer Flagge transportiert werden darf. Durch den Verzicht auf diese Vorschrift könnte Kraftstoff schneller und günstiger im Land verteilt werden.

Das Weiße Haus befürchtet, dass der explosive Anstieg des Ölpreises der Wirtschaft erheblich schaden könnte. Höhere Energiekosten wirken nämlich wie eine Steuer für Unternehmen und Verbraucher.

Hinzu kommt das Risiko der Inflation. Zentralbanken könnten dadurch in eine schwierige Lage geraten. Sie wollen die Wirtschaft stützen, müssen aber gleichzeitig verhindern, dass die Preise außer Kontrolle geraten.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnte bereits heute davor, dass ein dauerhafter Konflikt „undenkbare“ Folgen für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte haben könnte.

Das Kernproblem liegt in der Straße von Hormus. Durch diese schmale Passage im Nahen Osten fließt normalerweise etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls. Jetzt werden jedoch Boote, die mit den USA und Israel in Verbindung stehen, angegriffen, wodurch die Schifffahrt nahezu zum Erliegen gekommen ist.

Der Ölpreis erreichte in der Nacht seinen Höchststand seit fast vier Jahren von fast 120 Dollar pro Barrel, ist aber seit dem Höhepunkt um 22 Prozent gesunken. Ein weiterer Faktor für den Rückgang war die Nachricht, dass die G7-Länder eine seltene Intervention erwägen, um Öl aus strategischen Reserven freizugeben.

Trump rechtfertigt den Krieg

Trump selbst hatte die steigenden Energiepreise zuvor heruntergespielt. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, ein Ölpreis von 100 Dollar pro Barrel sei ein „kleiner Preis“ für Frieden und Sicherheit.

Hinter den Kulissen wächst jedoch der Druck. Laut The Washington Post machen sich israelische Beamte Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts mit Iran und sprechen vorsichtig über mögliche „Auswege“ aus dem Krieg.

„Ich bin mir nicht sicher, ob es in unserem Interesse liegt, weiterzukämpfen, bis das Regime gestürzt ist“, sagte ein israelischer Beamter.

Trump wird möglicherweise später am Tag mehr Klarheit über den Krieg verschaffen. Der Präsident hat angekündigt, um 17:30 Uhr US-Zeit (23:30 Uhr deutsche Zeit) eine Pressekonferenz abzuhalten.

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