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Die USA und der Iran verhandeln über einen möglichen Deal, der einen Waffenstillstand mit der Wiederöffnung der Straße von Hormus verbinden soll. Das berichten drei amerikanische Beamte gegenüber Axios.
Gleichzeitig sorgt Donald Trump für Verwirrung, indem er behauptet, der iranische Präsident habe selbst um einen Waffenstillstand gebeten. Teheran dementiert dies jedoch umgehend. Trump wird heute Nacht um 03:00 Uhr deutscher Zeit mit einem Update zum Krieg sprechen.
Die Diplomatie rund um den Konflikt beschleunigte sich am Dienstag, als China und Pakistan einen gemeinsamen Fünf-Punkte-Plan präsentierten. Der Vorschlag konzentriert sich auf einen sofortigen Waffenstillstand, die Aufnahme von Friedensgesprächen und die Wiederöffnung der Straße von Hormus.
Laut dem pakistanischen Außenminister Mohammad Ishaq Dar entstand der Plan während seines jüngsten Besuchs in Peking. China spielt dabei eine Schlüsselrolle. Als größter Importeur von iranischem Öl hat das Land sowohl Einfluss in Teheran als auch ein direktes wirtschaftliches Interesse an der Beendigung des Konflikts.
Dass China sich nun deutlich als Vermittler positioniert, gilt als bemerkenswerte geopolitische Entwicklung. Besonders da es sich um einen von den USA initiierten Konflikt handelt.
Donald Trump äußerte sich nicht inhaltlich zum Vorschlag von China und Pakistan, deutete jedoch an, dass die diplomatischen Kontakte mit Iran seiner Meinung nach positiv verlaufen.
Donald Trump behauptete am Mittwoch auf Truth Social, der neue iranische Präsident habe um einen Waffenstillstand gebeten. Laut Trump seien die USA bereit, dies in Erwägung zu ziehen, aber nur, wenn die Straße von Hormus wieder vollständig offen und sicher für die Schifffahrt ist. Bis dahin, schrieb Trump, werden die militärischen Angriffe fortgesetzt.
Iran reagierte prompt und heftig. Ein Sprecher des Außenministeriums nannte die Äußerung „falsch und unbegründet“. Minister Abbas Araghchi bestätigte zwar, dass es Kontakt mit dem US-Gesandten Steve Witkoff gab, betonte jedoch, dass es keine Verhandlungen gebe. Seiner Aussage nach hat Iran kein Vertrauen in Washington.
Iran präsentierte Anfang dieser Woche eine eigene Liste von Bedingungen für einen möglichen Deal. Dazu gehören unter anderem ein vollständiger Stopp aller Angriffe, Garantien dafür, dass der Konflikt nicht wieder aufflammt, Entschädigungen und die Anerkennung der iranischen Kontrolle über die Straße von Hormus.
Besonders der letzte Punkt ist heikel. Eine vollständige iranische Kontrolle über die strategische Wasserstraße scheint für die USA schwer annehmbar zu sein.
Trump hatte zuvor angedeutet, dass ein gemeinsames Management durch die USA und Iran eine Option sein könnte. Doch die iranische Forderung geht einen Schritt weiter und vergrößert damit die Distanz zwischen beiden Parteien.
Amerikanische Beamte warnen, dass es alles andere als sicher ist, ob tatsächlich ein Deal zustande kommt. Die Gespräche verlaufen indirekt über Vermittler wie Pakistan und Oman, während Iran offiziell weiterhin leugnet, dass Verhandlungen stattfinden.
Gleichzeitig steigt der Druck weiter. Ein dritter amerikanischer Flugzeugträger ist auf dem Weg in die Region, und die Frist vom 6. April für die Wiederöffnung der Straße von Hormus rückt näher. Zuvor drohte Trump, dass die USA harte Maßnahmen ergreifen werden, wenn Iran den Durchgang nicht wiederherstellt.
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