Egal, ob man ein Fan ist oder nicht, unter Donald Trump an der Spitze wird es nie langweilig. Nach einer Reihe von politischen Entscheidungen richtet er seinen Blick erneut auf die Welt der Kryptowährungen. Diesmal über sein Medienunternehmen, die Trump Media and Technology Group (TMTG), mit dem er eine Reihe von Investmentfonds auflegen möchte. Einer davon ist der Truth.Fi Bitcoin (BTC) Plus Exchange Traded Fund (ETF).
Neue Fonds unter der Truth.Fi-Linie
Die Nachricht wurde in einer Bekanntmachung vom 6. Februar veröffentlicht, in der TMTG verschiedene Marken für neue Investmentprodukte registriert hat. Neben dem Bitcoin ETF konzentriert sich der Fonds auch auf die amerikanische Energieunabhängigkeit und die heimische Produktion. Die gesamte Liste der Fonds, die unter der Truth.Fi-Linie fallen, lautet wie folgt:
- Truth.Fi Made in America ETF
- Truth.Fi Made in America SMA
- Truth.Fi U.S. Energy Independence ETF
- Truth.Fi U.S. Energy Independence SMA
- Truth.Fi Bitcoin Plus ETF
- Truth.Fi Bitcoin Plus SMA
TMTG-Vorsitzender und CEO Devin Nunes betonte, dass diese Fonds eine konservative Alternative zu dem darstellen sollen, was er als „woke Fonds“ bezeichnet. Dies passt zu der Politik von Donald Trump, der zuvor Maßnahmen wie das Verbot der Teilnahme von Transgendern an Frauensportarten und die rechtliche Anerkennung von nur Mann und Frau ergriff. Darüber hinaus sollen die Fonds laut Nunes eine Lösung für das Thema Debanking bieten, bei dem Unternehmen und Einzelpersonen von finanziellen Dienstleistungen ausgeschlossen werden.
Verwaltung und Finanzierung des neuen Fonds
Der Investmentfonds wird durch eine anfängliche Investition von 250 Millionen US-Dollar unterstützt und von Charles Schwab verwaltet. Zudem wird Yorkville Advisors, ein Investmentberater aus New Jersey, als der registrierte Verwalter der neuen Produkte fungieren.
Ein Signal für das, was kommen wird?
Obwohl die Erwartungen an Trumps Krypto-Politik enorm hoch waren, bleibt es bisher relativ ruhig. Doch die Entwicklungen rund um TMTG könnten durchaus ein Vorbote dessen sein, was noch kommt. Mit Paul Atkins als wahrscheinlichem neuen Vorsitzenden der Securities and Exchange Commission (SEC), sofern er vom Senat bestätigt wird, könnten große Veränderungen bevorstehen. Darüber hinaus läuft eine Untersuchung zu einer Krypto-Reserve, wobei die Details hierzu vorerst noch ein Rätsel bleiben.
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