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Während seiner Rede am Liberation Day hat Präsident Donald Trump eine auffällige neue Handelspolitik angekündigt. Laut Trump ist es „völlig unfair“, dass die Vereinigten Staaten kaum Zölle auf ausländische Produkte erheben, während nahezu alle anderen Länder hohe Einfuhrabgaben auf amerikanische Waren verlangen. Um dieses Ungleichgewicht zu korrigieren, kündigte Trump an, dass seine Regierung wechselseitige Zölle auf ausländische Produkte einführen wird.
„Wir werden endlich etwas gegen diese unfairen Praktiken unternehmen. Länder machen Milliardenprofite auf unsere Kosten, während wir kaum etwas zurückverlangen“, so Trump.
Ein erster konkreter Schritt, den Trump unternehmen will, ist die Einführung eines 25-prozentigen Einfuhrzolls auf alle ausländischen Autos. Damit möchte er sowohl die amerikanische Automobilindustrie schützen als auch ausländische Handelspartner unter Druck setzen, ihre eigenen Zölle zu senken.
„Warum sollte ein europäisches Auto hier praktisch zollfrei verkauft werden, während ein Ford in Europa mit 20 % besteuert wird? Damit ist jetzt Schluss“, erklärte Trump.
Während seiner Rede präsentierte Trump eine Übersicht der geplanten wechselseitigen Zölle, basierend auf den aktuellen Belastungen für die USA. Daraus geht hervor, dass einige Länder besonders stark betroffen sein werden:

Laut Trump ist dies erst der Anfang einer umfassenderen Umstrukturierung des globalen Handelssystems. „Wir werden der Welt zeigen, dass Amerika kein kostenloses Mittagessen mehr verteilt. Wer hier verkaufen will, muss fair mitspielen.“
Auch wenn Trump während seiner Rede noch keine internationalen Reaktionen erhielt, dürfte diese Ankündigung weltweit Besorgnis unter den Handelspartnern auslösen. Es ist noch unklar, ob und wie andere Länder auf diese einseitige Anpassung der Zölle reagieren werden.
Klar ist jedoch: Trumps neue Linie markiert einen deutlichen Bruch mit der bisherigen Freihandelspolitik – und verspricht eine turbulente Zeit im internationalen Handel.
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