Der amerikanische Präsident Donald Trump erwartet, dass die Vereinigten Staaten einen „großen Deal“ mit dem Iran abschließen werden, während eine entscheidende Frist für einen Waffenstillstand am Donnerstag abläuft. Das sagte er in einem Interview mit CNBC.
Trump rechnet mit Einigung mit Iran trotz scharfer Töne
In dem Interview äußerte Donald Trump seine Zuversicht, dass die Verhandlungen mit dem Iran zu einem Durchbruch führen werden. Seiner Meinung nach habe Iran „keine Wahl“ und werde letztlich einem Abkommen zustimmen.
Er betonte, dass die USA militärisch massiv eingegriffen haben. So erklärte er, dass die amerikanischen Streitkräfte Teile der iranischen Marine, Luftwaffe und Führung ausgeschaltet haben. Gleichzeitig räumte er ein, dass diese Maßnahmen die Lage komplizierter machen.
Auffällig ist, dass Trump gegen eine Verlängerung des aktuellen Waffenstillstands ist, der am Donnerstag endet. Das bedeutet, die Zeit wird knapp, während die Verhandlungen noch andauern.
Straße von Hormus nach Eskalation geschlossen
Während Trump über einen möglichen Deal spricht, nehmen die Spannungen in der Region weiter zu. Berichten zufolge hat der Iran die Straße von Hormus erneut geschlossen, eine entscheidende Route für den globalen Ölhandel.
Die Maßnahme folgt auf kürzliche Zwischenfälle, bei denen amerikanische Truppen Schiffe mit Verbindungen zum Iran beschlagnahmt haben. Laut iranischen Medien bleibt die Passage geschlossen, bis es Garantien für die Aufhebung maritimer Beschränkungen gibt.
Verwirrung um Friedensgespräche nimmt zu
Die diplomatische Lage wird durch widersprüchliche Berichte über Verhandlungen weiter verkompliziert. Während eine amerikanische Delegation angeblich in Pakistan zu Gesprächen eingetroffen sein soll, bestreitet Iran, dass überhaupt eine Delegation vor Ort ist.
Iranische Staatsmedien bezeichnen Berichte über Verhandlungen als „haltlos“ und „erfunden“. Das wirft Fragen zur Fortschritt der diplomatischen Bemühungen auf, gerade in einem Moment, wo Schnelligkeit entscheidend ist.
Diese Unsicherheit führt zu Unruhe auf den Märkten. Der Ölpreis stieg kürzlich um mehr als fünf Prozent auf fast 95 Dollar pro Barrel, während Aktien und Kryptowährungen an Wert verloren. Bitcoin sank dabei in Richtung 75.000 Dollar, was zeigt, wie schnell Investoren bei steigenden Spannungen Risiken meiden.
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