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Meta ist am Mittwoch im nachbörslichen Handel unter Druck geraten, nachdem der Konzern eine enttäuschende Umsatzprognose für das dritte Quartal vorgelegt hatte.
Der schwächere Ausblick verstärkt die Sorgen der Anleger über die milliardenschweren Investitionen des Tech-Konzerns in künstliche Intelligenz (KI).
Meta erwartet im dritten Quartal einen Umsatz zwischen 61 Milliarden und 64 Milliarden Dollar. Die Mitte dieser Spanne liegt unter der durchschnittlichen Analystenerwartung von 63,2 Milliarden Dollar, weshalb der Ausblick als enttäuschend gilt.
Für Anleger ist das ein wichtiges Signal. Meta finanziert seine milliardenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz größtenteils über Werbeeinnahmen.
Der Konzern investiert massiv in neue Rechenzentren, KI-Modelle und smarte Brillen. Anleger fragen sich jedoch zunehmend, wann diese Ausgaben tatsächlich zur Profitabilität beitragen werden.
Die milliardenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz beschäftigen Anleger schon seit Längerem. Anfang des Jahres hatte Konzernchef Mark Zuckerberg die erwarteten Ausgaben für KI-Infrastruktur auf bis zu 145 Milliarden Dollar angehoben. Seitdem fragen sich Investoren, wann diese enormen Investitionen tatsächlich Rendite abwerfen werden.
Mit den Quartalszahlen hob Meta nun erneut die Untergrenze seiner Investitionsprognose an. Der Konzern rechnet für 2026 mit Investitionsausgaben zwischen 130 Milliarden und 145 Milliarden Dollar. Zuvor hatte die Spanne noch bei 125 Milliarden bis 145 Milliarden Dollar gelegen.
Die Kombination aus höheren Investitionen und enttäuschender Umsatzprognose kam an der Wall Street schlecht an. Die Meta-Aktie verlor im nachbörslichen Handel rund vier Prozent, nachdem sie den regulären Handelstag noch bei 585,61 Dollar beendet hatte.
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