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Der bekannte US-Ökonom Steve Hanke teilt erneut gegen Bitcoin (BTC) aus. Seiner Ansicht nach ist die digitale Währung nichts anderes als eine Wette ohne jeglichen fundamentalen Wert. Seine Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Bitcoin-Kurs erneut stark einbricht.
Hanke, Professor für Angewandte Ökonomie an der Johns Hopkins University, machte seine Kritik in einem Beitrag auf X deutlich. Dort bezeichnet er den Kurssturz von Bitcoin als den Beweis dafür, dass die Währung keinen echten Wert habe. „Es ist reine Spekulation“, sagt er. „Es gibt kein Fundament.“
Es ist nicht das erste Mal, dass Hanke sich scharf über Bitcoin äußert. Seit Jahren bezeichnet er es als ungeeignetes Tauschmittel und als untauglichen Wertspeicher. Die extremen Kursschwankungen machten es aus seiner Sicht unmöglich, Bitcoin verlässlich zu nutzen. Frühere Kursanstiege sieht er als „irrationale Fantasie“, die früher oder später zusammenbricht.
Auch Pläne für eine nationale Bitcoin-Reserve in den Vereinigten Staaten weist er zurück. Laut Hanke bringen solche Vorhaben der Wirtschaft überhaupt nichts. „Keine Infrastruktur, keine Arbeitsplätze, nur heiße Luft.“
Das Timing von Hankes Angriff ist auffällig. Bitcoin hat in den vergangenen Tagen kräftig nachgegeben und ist bis auf 85.000 US-Dollar gefallen. Damit sind seit dem Rekordstand von 126.000 US-Dollar im Oktober mehr als dreißig Prozent des Wertes vernichtet worden.
Analysten sehen die Ursache in einer Mischung aus makroökonomischen Sorgen, niedrigen Handelsvolumen und einer Serie von Liquidationen im Wert von über 380 Millionen US-Dollar. Zudem trägt die Unsicherheit rund um den KI-Markt zur breiteren Verkaufswelle bei risikoreichen Anlagen bei.
Der Markt reagiert damit nicht nur auf technologische Entwicklungen, sondern auch auf das wachsende Misstrauen einflussreicher Ökonomen wie Hanke. Ob seine Kritik von Anlegern ernst genommen wird, wird sich erst bei der nächsten Erholungsphase zeigen. Bis dahin bleibt die Volatilität tonangebend.
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