Pavel Durov, der Gründer der beliebten Nachrichten-App Telegram, hat die Erlaubnis erhalten, Frankreich zu verlassen, und ist inzwischen nach Dubai gezogen. Die Entscheidung eines französischen Gerichts am 13. März markiert eine wichtige Wendung im Rechtsstreit um Durov.
Verhaftung und Anklagen
Durovs rechtliche Probleme begannen im August 2024, als er am Flughafen Le Bourget in Paris verhaftet wurde. Französische Staatsanwälte beschuldigten ihn, eine Plattform zu betreiben, die illegale Aktivitäten ermöglicht. Am 28. August wurden vorläufige Anklagen bekannt gegeben, in denen behauptet wurde, dass Telegram möglicherweise in unkontrollierte Finanztransaktionen verwickelt sein könnte – ein Risiko, das laut den Staatsanwälten die finanzielle Stabilität gefährdet.
Nach der Zahlung einer Kaution in Höhe von 6 Millionen Dollar wurde Durov freigelassen, durfte jedoch Frankreich nicht verlassen, solange die Untersuchung lief. Die plötzliche Erlaubnis, das Land zu verlassen, deutet darauf hin, dass der Fall inzwischen gelöst wurde oder dass er unter bestimmten Bedingungen das Land verlassen konnte.
Toncoin-Kurs schießt nach oben
Die Nachricht über Durovs Abreise hatte direkte Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Toncoin (TON), die native Kryptowährung von The Open Network (TON), stieg um mehr als 18 %, was auf erneutes Vertrauen in das Ökosystem rund um Telegram und die zugehörige Blockchain-Technologie hinweist.
Investoren spekulieren, dass sein Umzug nach Dubai, einer kryptofreundlichen Stadt, sich positiv auf die weitere Entwicklung von TON auswirken wird.
Dass Durov sich ausgerechnet für Dubai entscheidet, kommt nicht überraschend. Die Stadt bietet ein günstiges Geschäftsklima und hat keine Auslieferungsabkommen mit vielen Ländern. Dadurch bleibt Durov außerhalb der französischen Gerichtsbarkeit und kann ohne direkten rechtlichen Druck weiter an seinen Projekten arbeiten, einschließlich Telegram und seinen kryptobasierten Anwendungen.
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