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Strive macht einen weiteren großen Schritt in seinem Streben nach Bitcoin (BTC). Das US-Unternehmen, das mittlerweile mehr BTC als Coinbase besitzt, plant, zusätzliche 4,2 Milliarden Dollar zu beschaffen, um seine Bitcoin-Reserven auszubauen. Damit zeigt Strive, dass es im Wettstreit um die Spitzenplätze unter den größten Bitcoin-Unternehmen der Welt nicht zurücksteckt.
CEO Matthew Cole teilte mit, dass Strive plant, den Umfang von zwei bestehenden Aktienprogrammen erheblich zu erweitern. Sowohl das ASST-Programm als auch das SATA-Programm sollen um jeweils 2,1 Milliarden Dollar erweitert werden. Dies ergibt eine potenzielle zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit von 4,2 Milliarden Dollar.
Laut Cole wurde dieser Schritt durch die steigende Nachfrage von Investoren nach beiden Wertpapieren motiviert. Zudem wird das Unternehmen in Kürze eine aktualisierte Bilanz präsentieren, die den Investoren mehr Einblick in die finanzielle Lage von Strive gewährt.
Die Erweiterung hängt noch von der Genehmigung und zusätzlicher Dokumentation durch die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) ab. Sollte alles genehmigt werden, erhöht sich das maximale Volumen des ASST-Programms auf 2,55 Milliarden Dollar und das des SATA-Programms auf 2,6 Milliarden Dollar.
Die aufgebrachten Mittel sind nicht für neue Geschäftstätigkeiten oder Übernahmen vorgesehen. Strive wird die Erlöse stattdessen nutzen, um weitere Bitcoin zu kaufen.
Bereits in der vergangenen Woche kündigte das Unternehmen an, zwischen dem 19. und 22. Mai weitere 1.109 BTC für etwa 85,4 Millionen Dollar erworben zu haben. Dabei zahlte Strive durchschnittlich fast 77.000 Dollar pro Bitcoin.
Durch diesen Zukauf stieg die gesamte Reserve auf 16.500 BTC. Laut Daten von Bitcoin Treasuries belegt Strive nun den siebten Platz der weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Inhaber. Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen damit knapp vor Coinbase mit 16.492 BTC liegt. Auch Riot Platforms mit 15.680 BTC bleibt dahinter.

Laut Daten von Bitcoin Treasuries zog das SATA-Wertpapier allein in der vergangenen Woche rund 194 Millionen Dollar neues Kapital an. Zum aktuellen Bitcoin-Kurs würde dies ausreichen, um über 2.600 zusätzliche BTC zu erwerben.
Die aggressiven Expansionspläne von Strive kommen zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Der Marktführer Strategy, der mit 843.706 BTC nach wie vor der größte Unternehmensbesitzer von Bitcoin ist, verkaufte kürzlich einen kleinen Teil seiner Bestände.
Laut einer aktuellen SEC-Meldung hat Strategy Ende Mai 32 BTC verkauft, was rund 2,5 Millionen Dollar einbrachte. Diese Erlöse sollen laut Unternehmen für Ausschüttungen an Vorzugsaktionäre verwendet werden.
Auch wenn der Verkauf nur einen Bruchteil des gesamten Bitcoin-Bestandes ausmacht, markiert er doch den ersten gemeldeten BTC-Verkauf von Strategy seit Ende 2022.
Für Strive scheint dies hingegen eine Gelegenheit zu sein. Mit einer immer größer werdenden Kriegskasse und einem klaren Fokus auf die Erweiterung seiner Bitcoin-Reserven versucht das Unternehmen, seine Position unter den größten Bitcoin-Treasury-Unternehmen weiter zu festigen. Der Abstand zu Strategy bleibt enorm, doch gehört Strive mittlerweile zu den am schnellsten wachsenden Akteuren in diesem Sektor.
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