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Bitcoin (BTC) erlebte letzte Woche eine schwierige Phase, wobei Michael Saylors Strategy eine große Rolle spielte. Das Unternehmen verkaufte zum zweiten Mal einen Teil seiner Bitcoin-Reserve, hat jedoch nun fast 48 Mal so viele Coins wieder zugekauft.
Strategy hatte zuvor selbst Bitcoin verkauft und profitiert nun von der neuen Anschaffung von 1.550 BTC. Zwischen dem 1. und 7. Juni investierte das Unternehmen dafür 101,3 Millionen Dollar.
Im Durchschnitt zahlte Strategy 65.332 Dollar pro Bitcoin, was darauf hindeutet, dass der Kauf nicht zum besten Zeitpunkt erfolgte. Das ist jedoch ein bekanntes Muster des Unternehmens.
Insgesamt befinden sich nun 845.256 Bitcoins in der Bilanz, was über 4 Prozent aller jemals existierenden Coins ausmacht. Ihr Wert beträgt etwa 53,5 Milliarden Dollar, aber da der durchschnittliche Kaufpreis bei 75.680 Dollar liegt, verzeichnet das Unternehmen einen Buchverlust von rund 10,5 Milliarden Dollar.
Die Mittel stammen aus dem sogenannten ATM-Programm, bei dem Strategy kontinuierlich neue Aktien an der Börse verkauft. Der Verkauf von 1.409.600 MSTR-Aktien brachte in der vergangenen Woche rund 181 Millionen Dollar ein. Es stehen noch Aktien im Wert von 25,96 Milliarden Dollar bereit. Die Dollarreserven stiegen ebenfalls von 900 Millionen auf 1 Milliarde Dollar an.
Dieses Jahr hat Strategy bereits 13,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert, verteilt auf neunzehn Käufe. Der Großteil des Kapitals wurde über STRC, eine spezielle Aktienart mit monatlicher Dividendenzahlung, generiert. Seit Ende Mai stockt jedoch dieser Mechanismus, da der Kurs unter der Zielmarke von 100 Dollar bleibt.
Am 1. Mai gab Strategy bekannt, dass es eine Woche zuvor 32 Bitcoins für insgesamt 2,5 Millionen Dollar verkauft hatte. Eine geringe Menge angesichts des Gesamtbestandes, doch die Marktreaktionen waren heftig. Der Bitcoin-Kurs beendete die Woche nahezu 14 Prozent im Minus und erreichte den niedrigsten Stand seit Oktober 2024.
Mit dem Erlös zahlt Strategy die Dividende auf seine STRC-Aktien, aber Saylor hatte bereits angekündigt, dass ein symbolischer Verkauf bevorstehen könnte.
„Wahrscheinlich werden wir einige Bitcoins verkaufen, um eine Dividende zu zahlen, einfach um ein Signal an den Markt zu senden. Einfach, um die Nachricht zu verbreiten, dass wir es getan haben“, sagte er.
Saylor hatte auch betont, dass das Unternehmen ein „Netto-Akkumulator“ der digitalen Währung bleiben wolle. „Selbst wenn wir einen Bitcoin verkaufen, kaufen wir 10 bis 20 dazu“, was sich nach der heutigen Ankündigung erneut bestätigt.
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