Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, hat erneut stark in Bitcoin (BTC) investiert. Innerhalb einer Woche kaufte das Unternehmen zehntausende BTC im Wert von Milliarden Dollar. Damit festigt Strategy seine Position als größter börsennotierter Bitcoin-Inhaber weltweit.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert, denn der Bitcoin-Kurs schwankt um das Niveau, zu dem das Unternehmen im Durchschnitt eingekauft hat.
Strategy erweitert Bitcoin-Bestand erheblich
Laut Daten unter anderem von CoinDesk hat Strategy in der vergangenen Woche 34.164 Bitcoin gekauft. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf über zwei Milliarden Dollar, mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 74.000 Dollar pro BTC.
Mit diesem neuen Kauf steigt der Gesamtbestand des Unternehmens auf 815.061 BTC. Insgesamt hat Strategy bislang mehr als sechzig Milliarden Dollar in Bitcoin investiert, bei einem Durchschnittspreis von rund 75.500 Dollar pro Coin.
Das bedeutet, dass das Unternehmen momentan nahezu kostendeckend arbeitet, da der Bitcoin-Kurs um dasselbe Niveau schwankt. Strategy begann 2020 mit dem Aufbau seiner Position und hat sich seitdem zu einem der einflussreichsten Akteure auf dem Kryptomarkt entwickelt.
Kauf durch Aktienverkauf finanziert
Die Milliardeninvestition wurde nicht aus bestehenden Reserven bezahlt. Strategy beschaffte das Kapital durch den Verkauf von Aktien. Der Großteil stammte aus der Ausgabe von Vorzugsaktien, was über zwei Milliarden Dollar einbrachte.
Zusätzlich verkaufte das Unternehmen auch Stammaktien, wodurch noch einmal Hunderte Millionen Dollar erzielt wurden. Dieses Modell nutzt Strategy schon länger: Neues Kapital aufnehmen, um es direkt in Bitcoin umzuwandeln.
Auffällig ist, dass das Unternehmen weiterhin die Möglichkeit hat, zusätzliche Aktien auszugeben. Das bedeutet, dass zukünftige Bitcoin-Käufe durchaus nicht ausgeschlossen sind.
Belastung der Aktie trotz Megadeal
Trotz des großen Kaufs reagierten die Anleger zurückhaltend. Die Aktie von Strategy fiel leicht im vorbörslichen Handel.
Dies scheint damit zusammenzuhängen, dass der Bitcoin-Kurs nahe am durchschnittlichen Kaufpreis liegt. Solange kein deutlicher Anstieg folgt, bleibt das Renditepotenzial für Anleger begrenzt.
Trotzdem zeigt Strategy erneut, dass Bitcoin das Herzstück seiner Strategie bildet. Jeder Rückgang oder jede Konsolidierung wird genutzt, um weiter zu akkumulieren.
Michael Saylors Bitcoin-Strategie gerät ins Stocken
Michael Saylors Strategie steht unter Druck: Bitcoin fällt, die Aktie stürzt ab und die Vorzugsaktien wackeln. Alle drei gleichzeitig zu retten, scheint unmöglich.
Standard Chartered: Bitcoin-Tiefpunkt nach starkem Rückgang fast erreicht
Standard Chartered sieht den Bitcoin-Tiefpunkt näher rücken und erwartet eine Erholung. ETFs bleiben stabil, während institutionelle Anleger Chancen erkennen.
Strategys Bitcoin-Verkauf führt zu Streit auf Wettplattform Polymarket
Erst der zweite Verkauf seit 2020, doch aufgrund einer neuen Fristregelung wurden korrekten Vorhersagen keine Auszahlungen gewährt.
Meistgelesen
Krypto-Analyst erklärt, warum 1.000 XRP seiner Meinung nach lebensverändernd sein können
Krypto-Analyst Steph Is Crypto entwirft drei Szenarien für XRP. 1.000 XRP könnten bis zu 24.000 Dollar erreichen.
XRP-Kurs könnte auf 300 Dollar steigen, sagt Bankexperte
Bankexperte CharuSan prognostiziert einen XRP-Kursanstieg auf 300 Dollar, sollten große Banken Ripples ODL-System nutzen.
Krypto-Analyst macht gewagte Prognose: ‚XRP-Kurs könnte auf 1.700 Dollar steigen‘
Krypto-Analyst Remi Relief sieht den XRP-Kurs auf 1.200 bis 1.700 Dollar steigen. In einem Krisenszenario seien sogar 10.000 Dollar möglich.
