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Steuersünder nutzen immer häufiger neue Kryptotechnologien wie Bitcoin Ordinals und BRC-20-Tokens, um Vermögen vor dem Finanzamt zu verbergen. Das geht aus einem neuen Bericht des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis hervor.

Laut dem Unternehmen verändern sich Finanzverbrechen rapide durch das Wachstum digitaler Vermögenswerte. Wo früher vor allem Bargeld genutzt wurde, um Einkommen zu verschleiern, geschieht dies heutzutage vermehrt durch Kryptotechnologien und Blockchain-Netzwerke.

Chainalysis beobachtet Zunahme fortschrittlicher Kryptomethoden

Im Bericht schreibt Chainalysis, dass Kriminelle immer häufiger mit neuen Anwendungen im Kryptosektor experimentieren. Dazu gehören unter anderem NFTs, DeFi-Plattformen und neue Token-Standards wie BRC-20.

Besonders Bitcoin Ordinals sollen laut dem Analyseunternehmen bei Personen, die Transaktionen verschleiern wollen, immer beliebter werden. Mit dieser Technologie können Nutzer zusätzliche Daten, wie Text oder Bilder, an einzelne Satoshi, die kleinste Einheit von Bitcoin, anhängen.

Auf dieser Basis können digitale Tokens erstellt und auf der Bitcoin-Blockchain gehandelt werden.

„Steuerhinterziehung und das Nichtmelden von Einkommen existieren seit Jahrhunderten, aber die genutzten Methoden entwickeln sich schnell weiter“, so Chainalysis.

Italienische Polizei deckt Steuerkonstruktion über 1 Million Euro auf

Chainalysis verweist in dem Bericht auf eine Untersuchung der Wirtschafts- und Finanzpolizei im italienischen Foggia. Dort soll ein Verdächtiger über 1 Million Euro an nicht deklarierten Kryptogewinnen mit Hilfe von Bitcoin Ordinals und BRC-20-Tokens verborgen haben.

Laut Ermittlern erstellte der Verdächtige Tokens, transferierte sie zwischen verschiedenen Wallets und verkaufte sie anschließend über Online-Marktplätze. Die Erlöse wurden dann zurück an das Haupt-Wallet geschickt und erneut investiert.

Auf diese Weise seien die Gewinne für das Finanzamt schwerer nachzuvollziehen gewesen.

Großer Teil der Kryptoinvestoren meldet Gewinne nicht an

Weltweit versuchen Finanzämter, mit den schnellen Entwicklungen des Kryptomarktes Schritt zu halten. Dennoch zeigen Untersuchungen, dass viele Kryptoinvestoren ihre Gewinne weiterhin nicht vollständig angeben.

In den Vereinigten Staaten geben schätzungsweise nur 32 bis 56 Prozent der Kryptobesitzer ihre Gewinne beim Finanzamt an. In Norwegen lag dieser Prozentsatz laut einer Studie aus 2024 sogar nur bei 12 Prozent.

Die amerikanische Steuerbehörde IRS schätzt, dass jährlich rund 606 Milliarden Dollar an Steuern nicht eingezogen werden.

Blockchain-Transaktionen bleiben sichtbar

Trotz neuer Techniken betont Chainalysis, dass Blockchain-Technologie letztlich weniger anonym ist, als viele Menschen denken. Alle Transaktionen werden nämlich dauerhaft auf der Blockchain gespeichert.

Laut dem Unternehmen können Ermittlungsbehörden Transaktionsströme rekonstruieren und mit Daten von Kryptobörsen kombinieren, die verpflichtet sind, Nutzerinformationen und Transaktionsdaten zu registrieren.

„So ausgeklügelt eine Konstruktion auch erscheinen mag, die Blockchain hinterlässt eine dauerhafte und unveränderliche Spur“, schreibt Chainalysis.

Das Analyseunternehmen sieht den italienischen Fall daher als wichtige Warnung für Menschen, die glauben, dass neue Kryptotechnologie vollständige Anonymität bietet.

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