Die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) hat den Antrag des Investmentunternehmens Grayscale für einen Bitcoin (BTC) Spot Exchange-Traded Fund (ETF) abgelehnt. Doch Ende August wurde klar, dass diese Ablehnung auf unbegründeten Annahmen basierte. Obwohl die SEC die Möglichkeit hatte, gegen diese Feststellung in Berufung zu gehen, entschieden sie sich dagegen. Dies wirft Fragen über die nächsten Schritte im Verfahren auf.
Es wird erwartet, dass in Kürze ein Gespräch zwischen Grayscale und der SEC stattfinden wird. Dieses Gespräch wird sich hauptsächlich auf die Pläne und Details bezüglich Grayscale’s Bestreben konzentrieren, ihren Bitcoin Trust in einen ETF umzuwandeln. Wir hoffen, dass dieses Gespräch mehr Klarheit über den aktuellen Stand und die gesetzten Fristen für eine mögliche endgültige Genehmigung bieten wird.
Trotz der Tatsache, dass die SEC nicht auf die Berufung reagiert hat, könnten sie sich immer noch entscheiden, den Antrag erneut abzulehnen. Sollte dies der Fall sein, müssten sie allerdings stichhaltige Gründe dafür vorbringen.
Erwartete Genehmigung Anfang 2024
James Seyffart prognostiziert, dass der erste Spot Bitcoin ETF in den USA mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% bis zum 10. Januar 2024 genehmigt werden wird. Diese optimistische Einschätzung, kombiniert mit der geplanten Bitcoin Halbierung im April 2024 und möglichen Zinssenkungen durch die Federal Reserve, deutet auf ein günstiges Klima für einen Aufwärtstrend am Markt hin. Ursprünglich schätzten Analysten die Genehmigungschancen für 2023 auf 75%. Doch nach jüngsten Änderungen von Unternehmen wie ARK Invest und 21Shares wurde diese Prognose auf Anfang 2024 korrigiert.
Das ETF-Race
Während Finanzinstitutionen wie BlackRock und Fidelity ebenfalls um die erste Genehmigung eines amerikanischen Bitcoin Spot ETF konkurrieren, hebt sich ARK Invest von der Konkurrenz ab. Sie reagierten proaktiv auf die Anfrage der SEC nach weiteren Klarstellungen, wodurch ihre Position im Rennen um die erste Genehmigung gestärkt wurde.
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