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Der geplante Börsengang von SpaceX sorgt bereits jetzt für Unruhe an der Wall Street. Laut Analysten könnte das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk mit einer Bewertung von fast 2 Billionen Dollar an die Börse gehen. SpaceX könnte damit sofort in den Nasdaq 100 aufgenommen werden, was erhebliche Auswirkungen auf Technologieriesen wie Nvidia, Apple und Tesla hätte. Auch der Bitcoin-Kurs (BTC) könnte unter Druck geraten.
Laut JPMorgan müssten passive Fonds Dutzende Milliarden Dollar umschichten, sobald SpaceX in den Index aufgenommen wird. Da Bitcoin sich in den vergangenen Monaten stark im Einklang mit großen Technologiewerten bewegt hat, befürchten Analysten, dass BTC mit nach unten gezogen werden könnte.
SpaceX hat kürzlich seine S-1-Dokumente eingereicht und darin eine bemerkenswerte Bitcoin-Reserve offengelegt. Das Unternehmen besitzt derzeit 18.712 BTC, was bei aktuellem Kurs etwa 1,45 Milliarden Dollar entspricht. Damit hält SpaceX mehr Bitcoin in der Bilanz als Tesla.

Tesla besitzt derzeit 11.509 BTC. Sollte SpaceX dem Nasdaq 100 hinzugefügt werden, würde der Index somit noch stärker direkt an Bitcoin gekoppelt sein. Laut Phong Le, CEO von Strategy, würde sich die bekannte „Magnificent Seven“ damit faktisch in eine „Magnificent Eight“ verwandeln.
Er merkt an, dass dann ein Viertel dieser Elitegruppe Bitcoin in der Bilanz haben wird.
Analysten erwarten, dass SpaceX bereits innerhalb von fünfzehn Handelstagen über die beschleunigten Nasdaq-Regeln in den Index aufgenommen werden kann. Das könnte zu enormen Kapitalströmen aus passiven ETFs und Indexfonds führen.
Analyst Nic Puckrin sieht den Börsengang als „schlechte Nachricht für Tech-Werte“. Passive Fonds müssen nämlich SpaceX kaufen und gleichzeitig bestehende Aktien verkaufen, um den Index neu auszubalancieren.
Laut Schätzungen von JPMorgan könnte Nvidia möglicherweise mehr als 20 Milliarden Dollar an Abflüssen sehen. Auch Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet, Broadcom, Meta und Tesla könnten einem erheblichen Verkaufsdruck ausgesetzt sein.

Da Bitcoin im Jahr 2026 eine auffallend starke Korrelation mit großen Tech-Unternehmen aufweist, könnte dies auch Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben. Die Korrelation zwischen BTC und dem Magnificent Seven ETF liegt derzeit bei etwa 0,81. Das bedeutet, dass Bitcoin in den vergangenen Monaten weitgehend dieselbe Richtung wie große Technologiewerte eingeschlagen hat.
Sollten Anleger ihre Risiken bei Big Tech reduzieren, könnte dies auch den Bitcoin-Kurs belasten.
Neben dem makroökonomischen Druck sehen Analysten auch Schwäche in den On-Chain-Daten. Die Nachfrage nach Bitcoin ist laut Marktdaten auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten gesunken. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit einer längeren Konsolidierungsphase.
Technisch gesehen bewegt sich Bitcoin seit Februar in einem aufsteigenden Bear-Flag-Muster. Dieses Muster entsteht oft während einer vorübergehenden Erholung innerhalb eines breiteren Abwärtstrends.
Analysten verweisen dabei auf eine wichtige Unterstützungszone zwischen 73.000 und 74.000 Dollar. Hält BTC dort stand, könnte der Kurs erneut Richtung 85.000 Dollar steigen.
Bricht Bitcoin jedoch überzeugend unter die untere Trendlinie des Musters, schließen einige Händler eine tiefere Korrektur Richtung 56.000 Dollar nicht aus.
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