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Obwohl der S&P 500 nur wenige Prozent unter seinem Rekordhoch steht, hat der Index Schwierigkeiten, weiter zu steigen. Derzeit kämpft der S&P 500 um die Marke von 6.800 Punkten, die nun als Widerstand fungiert. Zudem zeigen wichtige technische Indikatoren nach unten.

Steht uns ein künftiger Crash bevor? Und kann Bitcoin diesem entkommen?
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Mit dem Kursrückgang verliert auch der S&P 500 an Schwung. Der Relative Strength Index (RSI), ein wichtiger Indikator für das Kursmomentum, zeigt nach unten.
Dies könnte ein Signal dafür sein, dass der Verkaufsdruck zunimmt und die Bullen etwas weniger Kontrolle über den Markt haben.

Das große Problem ist derzeit der Konflikt im Nahen Osten und insbesondere die Preisentwicklung von Öl. Für den S&P 500 und die Weltwirtschaft ist es entscheidend, dass der Ölpreis sinkt.
Ein höherer Ölpreis bedeutet nämlich höhere Inflation, was der Wirtschaft dauerhaften Schaden zufügen kann.
Auch für Bitcoin ist inzwischen eine entscheidende Phase angebrochen. Grundsätzlich ist die digitale Währung in hohem Maße vom S&P 500 abhängig. Wenn die Anleger das Vertrauen in den größten amerikanischen Börsenindex verlieren, dürfte es auch für Bitcoin vorbei sein.
Gleichzeitig kämpft Bitcoin auch seine eigenen Kämpfe. Auf dem Tageschart wäre es beispielsweise ein positives Signal, wenn Bitcoin über 69.000 Dollar schließen würde. Dort finden wir derzeit den gleitenden 10-Tage-Durchschnitt des Kurses.

Falls es darüber hinaus über den 50-Tage-Durchschnitt (blau) kommt, könnte dies möglicherweise den Beginn eines neuen Aufwärtstrends signalisieren.
Dieser Aufwärtstrend bedeutet jedoch nicht sofort das Ende des Bärenmarktes. Vorläufig würde es sich um eine Erholung innerhalb eines breiteren Bärenmarktes handeln.
Erst wenn Bitcoin den 50-Wochen-Durchschnitt von 98.489 Dollar durchbricht, können Anleger von einem neuen Bullenmarkt träumen. Vorerst geht es darum, einen Boden zu finden.

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