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Kasachstan will sich zu einem der wichtigsten Blockchain-Standorte der Welt entwickeln. Unterstützung erhält das Land von Solana Company, einem an der Nasdaq notierten Technologieunternehmen mit Fokus auf Blockchain und digitale Vermögenswerte. Gemeinsam wollen die Partner an Alatau City arbeiten, einer neuen Smart City, in der Blockchain-Technologie bereits ab der ersten Bauphase eine zentrale Rolle spielen soll.
Die Zusammenarbeit wurde während der Alatau City Roadshow in Shenzhen und Hongkong offiziell besiegelt. Beide Seiten unterzeichneten dort ein Memorandum of Understanding (MoU), eine Absichtserklärung, in der die Pläne festgehalten sind. Bei derselben Veranstaltung wurden 30 Kooperationsvereinbarungen geschlossen, mit einem Investitionspotenzial von mehr als 6 Milliarden Dollar.
Für Kasachstan ist die Partnerschaft ein weiterer Schritt hin zu einer digitalen Wirtschaft, in der Blockchain eine tragende Rolle spielt. Solana Company stärkt damit zugleich seine Präsenz in Zentralasien.
„Wir wollen diese Zusammenarbeit weiter ausbauen und das Solana-Ökosystem in der Region stärker verankern“, sagte Joseph Chee, Chairman und CEO von Solana Company.
Die Kooperation kommt nicht überraschend. Bereits Anfang des Jahres hatten die kasachische Regierung und die Solana Foundation in Astana die erste Solana Economic Zone Zentralasiens eröffnet. In dem Innovationsgebiet werden neue Blockchain-Anwendungen entwickelt und getestet.
Auch der Finanzsektor zieht nach. Die Kazakhstan Stock Exchange (KASE) brachte zuletzt den ersten Solana-ETF des Landes an den Markt. Anleger können damit an der Kursentwicklung von Solana (SOL) partizipieren, ohne den Coin selbst kaufen oder verwahren zu müssen.
Die Vereinbarung umfasst vier Schwerpunkte. Geplant sind der Aufbau einer Reserve aus Kryptowährungen und anderen digitalen Vermögenswerten, die Errichtung von Blockchain-Infrastruktur, die Förderung des Blockchain-Einsatzes in Behörden und großen Organisationen sowie die Entwicklung digitaler Plattformen für die neue Stadt.
Darüber hinaus hat auch die Solana Foundation eine eigene Kooperationsvereinbarung mit Alatau City geschlossen, um die Blockchain-Technologie innerhalb des Projekts weiter auszubauen.
Nach Angaben von Alisher Abdykadyrov, CEO der Alatau City Authority, beteiligt sich Solana Company auch am Alatau Crypto Cluster. Dabei handelt es sich um eine Sonderwirtschaftszone, in der Kryptowährungen unter kontrollierten Bedingungen für alltägliche Zahlungen genutzt werden dürfen.
Alatau City wurde im Mai 2024 erstmals international vom kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew vorgestellt. Bislang existiert die Stadt vor allem in den Planungsunterlagen, doch die Vorhaben sind ausgesprochen ambitioniert.
Die Initiatoren wollen eine vollständig integrierte Smart City errichten, unter anderem mit Robotaxis, autonomen Lieferdrohnen, niedrig fliegenden Fahrzeugen für den Personentransport und einem Energiesystem, das weitgehend auf Wasserstoff basiert.
Auf dem Solana Summit Kazakhstan 2026 sagte Arman Tastanbekov, stellvertretender CEO der Alatau City Authority, dass künstliche Intelligenz (KI), digitale Identitäten und Blockchain-Technologie von der ersten Bauphase an Teil der Stadt sein sollen.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen. Die Nationalbank Kasachstans und die Finanzaufsicht sollen bereits davor gewarnt haben, dass neue Gesetze und möglicherweise sogar Verfassungsänderungen nötig wären, um Kryptowährungen einen prominenten Platz in der Wirtschaft einzuräumen.
Zudem berichten mehrere unabhängige Medien, dass die Bewohner des Gebiets, in dem Alatau City entstehen soll, weiterhin mit fehlender Grundversorgung zu kämpfen haben, etwa bei Gas, Trinkwasser, Strom und stabilen Internetverbindungen.
Der Bau von Alatau City dürfte noch Jahre dauern. Die Zusammenarbeit mit Solana Company zeigt dennoch, wie stark Kasachstan auf Blockchain, digitale Infrastruktur und technologische Innovation setzt. Das Land will sich damit zu einem wichtigen Blockchain-Zentrum in Zentralasien entwickeln.
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Stevenson zufolge nehmen mehr als 30 Unternehmen an dem Pilotprojekt teil. Beteiligt sein sollen unter anderem Stripe, Coinbase und OKX.
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