Es gab einige Aufregung, als fälschlicherweise berichtet wurde, dass BlackRock den iShares Bitcoin (BTC) Spot Exchange-Traded Fund (ETF) genehmigt hätte. Diese falsche Information führte zu einem Kursanstieg von 10% für BTC, was ein Hinweis darauf sein könnte, wie der Markt auf die Genehmigung eines echten ETF reagieren würde.
Der Einfluss von ETF-Genehmigungen
Der Makroanalyst Alex Krüger glaubt, dass die jüngsten Ereignisse zeigen, dass der Markt die Auswirkungen einer möglichen Genehmigung eines Spot ETF noch nicht vollständig eingepreist hat. Daher prognostiziert er einen potenziellen Kursanstieg von 20% bei tatsächlicher Genehmigung des ersten ETFs.
Der Händler Christopher Inks reagierte auf Krügers Vorhersage und schlug vor, dass eine Genehmigung den BTC-Preis möglicherweise auf ein Niveau zwischen 38.000 $ und 40.000 $ anheben könnte. Um diese Wachstumsprognosen zu unterstützen, wird oft auf den Einfluss des ersten Gold-ETF im Jahr 2004 verwiesen. Nach dessen Genehmigung erlebte der Goldwert einen erheblichen Anstieg. Gold-ETFs vereinfachten Investitionen in Gold, da Anleger das physische Metall nicht mehr besitzen mussten, was zu einer Zunahme der Liquidität und Zugänglichkeit des Goldmarktes führte.
Auf ähnliche Weise könnte ein Bitcoin Spot ETF die Zugänglichkeit und Liquidität von Bitcoin erhöhen und es sowohl institutionellen als auch individuellen Anlegern erleichtern, zu investieren, ohne die Kryptowährung selbst besitzen zu müssen.
Millionen liquidiert
Die falsche Nachricht führte zu Liquidationen im Wert von über 74 Millionen $ auf verschiedenen Krypto-Börsen. Vor allem gehebelte Positionen waren stark betroffen; Händler, die auf Margin handelten, wurden mit unerwarteten großen Verlusten konfrontiert. Von diesem Gesamtbetrag waren über 56 Millionen $ mit Short-Positionen verbunden, bei denen Händler auf einen Kursrückgang von Bitcoin gesetzt hatten.
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