SharpLink Gaming kauft in schnellem Tempo Ethereum (ETH) und ist mittlerweile das größte börsennotierte Unternehmen mit einem ETH-Reserve. Das Sportwettenunternehmen kaufte letzte Woche fast 80.000 ETH-Token und hat Pläne für mehr.
SharpLink erweitert um 360.807 ETH
SharpLink hat seine Ethereum-Position um 29 Prozent vergrößert und besitzt nun insgesamt 360.807 ETH. Das geht aus einer neuen Ankündigung des Unternehmens hervor. Zwischen Anfang Juli und dem 20. Juli wurden 79.949 Token zu einem Durchschnittspreis von 3.238 Dollar gekauft. Es ist der größte wöchentliche Kauf in der Geschichte von SharpLink.
Mit dieser Erweiterung überholt das Unternehmen Bitmine Immersion Tech, das bis vor kurzem der größte öffentliche ETH-Inhaber war mit über 300.000 Token. SharpLink ist zudem noch lange nicht fertig: Es stehen noch einmal 96,6 Millionen Dollar Kapital bereit für zusätzliche Käufe.
Dennoch bleibt es fraglich, wie lange das Unternehmen die Spitzenposition halten kann. Ein neuer Spieler, The Ether Machine, plant durch eine Fusion mit der börsennotierten Dynamix Corporation an die Börse zu gehen mit einer Reserve von 400.000 ETH.
Passive Einkünfte aus Staking und Restaking
Ethereum bietet, anders als Bitcoin (BTC), die Möglichkeit, passives Einkommen durch Staking zu generieren. SharpLink nutzt dies optimal. Seit dem 2. Juni erhält das Unternehmen Belohnungen, indem es seine ETH sowohl staket als auch restaket. Das brachte bisher 567 ETH ein, gut für etwa 2,1 Millionen Dollar an zusätzlichen Einnahmen.
Beim Restaking wird zuvor gestakete ETH in einen Token umgewandelt, der diesen Einsatz repräsentiert. Mit diesem neuen Token kann das Unternehmen erneut Rendite erzielen, ohne die ursprüngliche ETH freigeben zu müssen.
Politische Unterstützung stärkt die Adoption
Laut Joseph Lubin, Mitbegründer von Ethereum und Vorsitzender von SharpLink, ist dies erst der Anfang. „Der Genius Act schafft ein solides Fundament für Krypto-Innovationen“, so Lubin. Dank des Gesetzes, das letzte Woche von Trump unterzeichnet wurde, können Unternehmen stabilere Schritte in Richtung Adoption von Ethereum machen.
Der Genius Act verpflichtet Stablecoin-Anbieter, strengere Reserveanforderungen zu erfüllen und bietet klare Regulierungen. Da die meisten Stablecoins auf Ethereum und dessen Layer-2-Netzwerken laufen, sorgt dies für Optimismus unter ETH-Investoren.
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