Chainlink (LINK) macht gute Geschäfte. Eine der größten Banken in Saudi-Arabien hat angekündigt, Chainlink-Technologie zu integrieren. Dies verstärkt das Bild von LINK als Infrastrukturebene für institutionelle Anwendungen. Unterdessen fallen auch die LINK-Reserven an Kryptobörsen auf ein neues Tief.
Saudi-arabische Bank entscheidet sich für Chainlink
Chainlink gab bekannt, dass die Saudi Awwal Bank, mit mehr als 100 Milliarden Dollar an Vermögenswerten, mehrere Dienste des Netzwerks nutzen wird. Damit möchte die Bank die Grundlage für neue On-Chain-Anwendungen im Land schaffen.
Chainlink (LINK) ist ein führendes Netzwerk, das Blockchains mit vertrauenswürdigen Daten aus der realen Welt verbindet. Analysten zufolge markiert dies einen symbolischen Schritt in der Adoption von Oracle-Technologie durch Finanzinstitutionen.
Gleichzeitig sinkt die Menge an LINK auf zentralisierten Börsen auf ein Tief. Das zeigt Daten von CryptoQuant. Dies wird üblicherweise als ein Zeichen gesehen, dass große Akteure ihre Positionen langfristig absichern. Dadurch entsteht Knappheit auf dem Markt, was Preisbewegungen verstärken kann, sobald neues Kapital zufließt.
Obwohl solche Integrationsankündigungen nicht automatisch für zusätzliche Liquidität sorgen, sehen Marktbeobachter darin eine Bestätigung, dass Chainlink sich von einem DeFi-Oracle zu einer Kerninfrastruktur für Real-World Assets (RWA’s) und Bankanwendungen entwickelt.
Analysten sehen Chance auf Trendwende
Das Interesse an LINK wächst auch aus Marktsicht. Analysten weisen auf jüngste Kooperationen von Chainlink mit der US-Regierung, UBS, DigiFT und Polymarket als Beispiele für institutionelle und kommerzielle Integration hin. Analysten erwarten sogar, dass LINK dieses Momentum nutzen kann, um in Richtung des All-Time High (ATH) von 52 Dollar zu steigen:
„Mit Bitcoin, das auf 150.000 Dollar zielt, muss LINK nur das Wachstum der letzten 2,5 Monate wiederholen, um dorthin zu gelangen. Das All-Time High wird eine starke Widerstandsmarke bilden, aber das Setup sieht stark aus.“
Auf technischer Ebene sehen Händler zudem ein Doppelbodenmuster entstehen. Ein Durchbruch über den aktuellen Widerstand würde ihrer Meinung nach eine bullische Trendwende bestätigen.
Chainlink scheint damit mitten in einer Phase zu sein, in der sowohl fundamentale Adoption als auch technische Signale zusammenkommen und ein optimistisches Bild für den Rest des Jahres zeichnen. Der LINK-Kurs steht derzeit, nach einem Rückgang von über 6 Prozent im letzten Monat, bei 23 Dollar. Damit scheint der Kurs nach einem Anstieg von 80 Prozent in drei Monaten derzeit eine Verschnaufpause einzulegen.
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